Wenn Retter zu Opfern werden
Randale! Junge Patientin flüchtet aus Notaufnahme und zerstört Rettungswagen
Der Spiegel des Rettungswagens wurde zerstört
Fotos: Instagram DRK Main-Kinzig
27.11.2025 / MAIN-KINZIG -
Wenn Retter zu Opfern werden! Eine unfassbare Tat ereignete sich vergangene Woche in Hanau (Main-Kinzig-Kreis). Eine Patientin des Rettungsdienstes hat dort einen Rettungswagen massiv attackiert. Das schreibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Rettungsdienst Main-Kinzig in einem Instagram-Beitrag mit dem Titel "Blinde Zerstörungswut!".
Was war passiert? Die Retter des Roten Kreuzes wurden in der Nacht auf Mittwoch vergangene Woche zu einer jungen Frau alarmiert. Dort wurde entschieden, die Patientin in das Hanauer Klinikum einzuliefern. Das gefiel der Dame aber offenbar überhaupt nicht.
Sie flüchtete aggressiv aus der Notaufnahme und ließ ihre Wut beim Rettungsdienst aus. Am Außenbereich der Klinik nahm sie einen geparkten Rettungswagen ins Visier und zerstörte das Fahrzeug. Die Patientin riss einen Kennzeichenhalter ab, beschädigte Scheibenwischer und zertrümmerte einen Außenspiegel auf der Fahrerseite. Das Kennzeichen des Rettungswagens faltete die Frau in der Hälfte und warf es umher.
Doch damit nicht genug. Die aggressive junge Frau löste auch noch den Brandmelde-Alarm aus und rief damit zusätzlich Polizei und Feuerwehr auf den Plan. Die Polizei konnte die Frau anschließend widerstandslos festnehmen. Der Rettungswagen wurde vorerst außer Betrieb genommen - er musste noch in der Nacht gegen ein Reservefahrzeug getauscht werden.
Zu Recht zeigt sich das DRK verärgert über den Angriff der Frau: "Wir sind dankbar, dass unsere Besatzung von dem Angriff verschont blieb und ausschließlich materieller Schaden entstand. Nichtsdestotrotz hätten wir auch darauf verzichten können." Laut dem zuständigen Polizeipräsidium Südosthessen in Offenbach kommen auf die Täterin nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung sowie Zahlungen für den entstandenen Schaden zu. Osthessen News bleibt am Thema dran. (Moritz Pappert) +++
Hier wird die Zerstörungswut deutlich