"Wir haben viele Tränen gesehen"
Seit 25 Jahren sucht er das Gespräch mit Arbeitnehmern
Fotos: Katholischen Akademie
25.11.2025 / FULDA -
Rund ein Drittel seines Lebens verbringe der Mensch am Arbeitsplatz - so der Mainzer Betriebsseelsorger Richard Kunkel. Kunkel referierte im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kirche und Gewerkschaft" zum Thema "Betriebsseelsorge im Bistum Mainz: Brücke zwischen Kirche und Berufs- und Arbeitswelt".
Arbeit muss angemessen entlohnt werden. Aber sie erschöpft sich nicht in einer fairen Bezahlung. Sie ist auch identitätsstiftend, gibt dem Leben Sinn und den Menschen erst die Möglichkeit, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Die massiven Umbrüche in der Arbeitswelt verunsichern den Menschen und haben Auswirkungen auf das Familienleben, den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und die politischen Verhältnisse.
Anschließend luden sie mit dem dritten Kooperationspartner der Veranstaltungsreihe, der KAB Fulda, zur Podiumsdiskussion am Dienstag, den 25. November ein, bei der Michael Rudolph (Vorsitzender des DGB Bezirks Hessen-Thüringen), MdL Kaya Kinkel (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Konow (Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda) und Matthias Ebenau (Erster Bevollmächtigter der Gewerkschaft IG Metall Hanau Fulda) über die Zukunft des Standortes Fulda diskutieren. (mmb/pm) +++