Gefährliche Fahrweise fiel auf
Betrunken und am Schlafen: Autofahrer mit 2,48 Promille auf der L3008 gestoppt
Symbolfoto: O|N/ Rene Kunze
24.11.2025 / SCHÖNECK -
In der Nacht zum Sonntag hat ein aufmerksamer Zeuge die Polizei alarmiert, nachdem ihm auf der Landesstraße 3008 zwischen Schöneck (Main-Kinzig-Kreis) und Kilianstädten ein Mini Cooper durch extrem unsichere Fahrweise aufgefallen war. Der Fahrer war ungewöhnlich langsam unterwegs, fuhr mehrfach in Schlangenlinien und geriet wiederholt auf die Gegenfahrbahn. Zudem bremste er ohne ersichtlichen Grund bis zum Stillstand ab, nur um anschließend wieder loszufahren.
Eine Streife konnte das beschriebene Fahrzeug kurz darauf entdecken - und fand den Grund für die gefährliche Fahrweise schnell heraus: Der 45-jährige Fahrer hatte offenbar bereits am Steuer seinen Schlaf begonnen. Erst hartnäckiges Klopfen und laute Zurufe der Beamten weckten den Mann. Beim Erwachen nahm er versehentlich den Fuß von der Bremse, sodass der Wagen rückwärts rollte, bis er nach mehreren Aufforderungen endlich die Handbremse anzog.
Beim Öffnen der Fahrzeugtür bestätigte sich der Verdacht sofort. Den Polizisten wehte starker Alkoholgeruch entgegen. Der Mann konnte nur mit Mühe aussteigen und musste sich wiederholt an der Fahrzeugtür und später an einer Leitplanke abstützen. Ein Beamter stabilisierte ihn mehrfach, um einen Sturz zu verhindern. Ein Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von 2,48 Promille. Die Polizisten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an. Auch während der Fahrt zur Dienststelle schlief der 45-Jährige im Streifenwagen wieder ein und musste nach Ankunft erneut geweckt werden. Sein Führerschein sowie der Fahrzeugschlüssel wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der Maßnahmen brachte ein Taxi den Mann nach Hause.