Impuls für die Bio-Gärtnerei von antonius

Große Unterstützung: 200.000 Euro für Gewächshäuser vom Landkreis

Landrat Bernd Woide (CDU) übergibt einen Förderbescheid über 200.000 Euro, mit dem der Landkreis Fulda die Modernisierung der Gartenanlagen ermöglicht.
Fotos: Hendrik Urbin

24.11.2025 / FULDA - Ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Bio-Gärtnerei von antonius: gemeinsam Mensch: Beim Adventsmarkt am Samstag auf dem antonius-Gelände in Fulda übergab Landrat - und frisch gewählter Präsident des hessischen Landkreistages Bernd Woide (CDU) einen Förderbescheid über 200.000 Euro, mit dem der Landkreis Fulda die Modernisierung der Gartenanlagen ermöglicht.



Der Samstag hatte bei antonius einiges zu bieten. Während der wunderschöne Adventsmarkt zahlreiche Besucher anlockte, wurden unweit der Stände auch die Gartenhäuser feierlich eingeweiht. Ebenfalls am Samstag bei antonius Ladencafé am Severiberg: Die Verkündung der vier glücklichen Gewinner beim Gewinnspiel des Citymarketing zum Musicalsommer. OSTHESSEN|NEWS war bei allen Veranstaltungen dabei und berichtete bereits.

Während eines Rundgangs über den Adventsmarkt nahm sich der Fuldaer Landrat Zeit, die Arbeit der Gärtnerei kennenzulernen. "Unsere Landwirtschaft verbindet Menschen und stärkt die Region", sagte er und hob den besonderen Stellenwert der Bio-Produktion bei antonius hervor. Die finanzielle Unterstützung sei ein klares Signal, dass der Landkreis den eingeschlagenen Weg aktiv begleiten möchte. Seit rund 35 Jahren wird in Haimbach angebaut - allerdings unter immer schwierigeren Bedingungen: Die bestehenden Gewächshäuser sind mehr als drei Jahrzehnte alt, energetisch überholt und nur noch mit großem Aufwand zu betreiben. Für eine Weiterentwicklung fehlen am Standort Erweiterungsflächen.

"Ein Neubau ist längst überfällig", erklärte antonius-Geschäftsführer Ulrich Schmitt. "Für uns bedeutet er jedoch weit mehr als moderne Technik: Wir schaffen einen Ort, an dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten, voneinander lernen und hochwertige Lebensmittel für die Region produzieren. Jeder Mensch ist gleich viel wert und hat Stärken und Talente." Mit der neuen Anlage sollen 40 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstehen - ein deutliches Zeichen gegen den bundesweiten Rückgang solcher Stellen im landwirtschaftlichen Bereich. "Diese Arbeitsplätze haben für uns eine besondere Bedeutung, denn sie bieten Menschen mit Behinderungen eine Freiheit, mit denen sie ihre Fähigkeiten entfalten und Verantwortung übernehmen können." Schmitt dankte im Namen der Stiftung für die breite Unterstützung: "Dieses Projekt wäre ohne die vielen Partner aus Politik, Bürgerschaft und Wirtschaft nicht möglich. Dass wir so getragen werden, zeigt uns, dass unsere Vision geteilt wird." (ms) +++

X