Nach Booster-Programm
Hessische Hochschulen sehen trotz Sondervermögen keine Verbesserung
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17.11.2025 / FULDA -
Die hessischen Universitäten, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hessen sowie die hessischen Kunsthochschulen nehmen die aktuellen Entscheidungen der Landesregierung zur Verwendung des Sondervermögens und des sogenannten Booster-Programms zur Kenntnis.
Nach den Kürzungen im Hochschulpakt, die zu einem Stellenabbau, zu Einstellungen von Studiengängen an hessischen Hochschulen und anderen Konsolidierungsmaßnahmen führen, kommen weitere Einsparungen im Baubereich gegenüber der bisherigen Planung hinzu.
"Wir haben gehofft, dass Sondervermögen und weitere Programmbausteine genutzt werden, um die wissenschaftliche und kulturelle Leistungsfähigkeit der Hochschulen zu stabilisieren – etwa durch zusätzliche Mittel für Hochschulbau. Stattdessen wird das Booster-Programm verwendet, um Verpflichtungen des Landes gegenüber den Hochschulen teilweise zurückzuzahlen", sagt Prof. Dr. Thomas Nauss, Sprecher der Universitäten, im Namen aller beteiligten Hochschulen: "Wichtig ist jetzt, dass der Teil der Summe aus dem Booster-Programm, der zur Ablösung der Verpflichtungen der Landesregierung gegenüber den Hochschulen genutzt wird, tatsächlich so wie in der Vereinbarung zwischen Land und Hochschulen vorgesehen genutzt werden kann."
"Die hessischen Hochschulen fordern, dass sie tatsächlich zusätzlich vom Sondervermögen profitieren – über die Rückzahlung bestehender Verpflichtungen hinaus –, dass der HEUREKAAntragsstau abgebaut wird, HEUREKA eine Aufstockung erfährt und Mittel rasch freigegeben werden, damit die bauliche Infrastruktur der hessischen Hochschulen funktional bleibt. Nur so können dringende Bauvorhaben und die erforderliche Innovation in Wissenschaft und Kunst realisiert werden", bekräftigt Prof. Elmar Fulda, Sprecher der Kunsthochschulen in Hessen. (mp/pm) +++
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