Gesamtkosten von 60.000 Euro

KI-Überwachung am Bahnhof! Modernste Technik bei der Verbrecherjagd

Die Stadt setzt auf KI-Überwachung bei der Jagd nach Verbrechern.
Archivfoto: Rene Kunze

13.11.2025 / HÜNFELD - Der Hünfelder Bahnhof soll auch bei Dunkelheit ein sicherer Ort bleiben. Dafür hat die Stadt Hünfeld jetzt eine neue Video-Überwachungsanlage in Betrieb genommen, für die rund 60.000 Euro an Investitionskosten erforderlich wurden, teilt Bürgermeister Benjamin Tschesnok gegenüber OSTHESSEN|NEWS mit.



Mit insgesamt acht teilweise beweglichen Kameras können sowohl die Bahnsteige, die Wartehalle als auch der Vorplatz überwacht werden. Die Live-Bild-Daten werden direkt zur Polizeistation Hünfeld übertragen, die damit den gesamten Bahnhof stets im Blick behalten kann. Derzeit wird technisch geprüft, wie die Live-Daten auch an die Bundespolizeidirektion in Kassel übermittelt werden können.

Modernste Technik - inklusive KI

Schon bisher verfügte der 2014 grundlegend sanierte Bahnhof über eine Videoüberwachung, die allerdings technisch veraltet war, teilt der Bürgermeister mit. Deshalb hat der Magistrat ein Förderprogramm des Landes Hessen genutzt, um die Anlage grundlegend zu modernisieren. Von den Kosten in Höhe von rund 60.000 Euro trägt das Land allein 40.000 Euro. Die neuen Anlagen verfügen über eine weitaus höhere Bildqualität, um potenzielle Straftäter sicherer identifizieren zu können, und eine technische Komponente mit KI, die es erlaubt, die Bewegungen von Personen auf dem Bahnhofgelände gezielt verfolgen zu können.

Schon die alte Anlage hat nach den Worten des Bürgermeisters dazu beigetragen, die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl am Bahnhof gerade in der dunklen Jahreszeit deutlich zu verbessern. Das werde durch die neue Anlage weiter verbessert, so Tschesnok abschließend. (pm/cb) +++

Künftig soll ein Überwachungssystem für Sicherheit am Hünfelder Bahnhof sorgen.
Archivfoto: Hendrik Urbin

Archivfoto: O|N

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