Strenge Sicherheitsauflagen

Nach Terror-Anschlag: Eröffnung des Weihnachtsmarktes verschoben!

Nach dem Anschlag 2024 gelten strengere Sicherheitsauflagen für Veranstaltungen in Magdeburg.
Symbolbilder: Pixabay

10.11.2025 / Magdeburg - Ende Oktober begann der Aufbau des Magdeburger Weihnachtsmarktes, doch am Montag kam die überraschende Kehrtwende: Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt untersagte vorerst die Genehmigung für den Markt, wie übereinstimmende Medien berichten. Hintergrund seien Sicherheitsbedenken, die nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im Dezember 2024 besonders ernst genommen werden.



Der Markt sollte eigentlich am 20. November auf dem "Alten Markt" starten. Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) musste den Stadtrat informieren: Das Landesverwaltungsamt habe dem Sicherheitskonzept nicht zugestimmt, weil der Markt "ein potenzielles Anschlagsziel" sei.

Streit um Verantwortung

Die Stadt und die Veranstalter sehen Polizei und Behörden in der Pflicht, für Schutz vor Terror und Amokfahrten zu sorgen. Das Land betont, dass auch der Veranstalter Verantwortung tragen müsse. Kritisiert wird außerdem das Zugangskonzept: Einlasskontrollen und zertifizierte Sperren bis 7,5 Tonnen seien nötig. Die Oberbürgermeisterin hält diese Forderungen für überzogen, muss sich aber vorerst fügen.

Stadt sucht Lösungen

Die Weihnachtsmarktgesellschaft lehnte zentrale Forderungen bislang ab. Borris bemüht sich nun, gemeinsam mit dem Land eine Lösung zu finden, um den Markt doch noch zu ermöglichen. Das Landesverwaltungsamt stellt klar, dass es sich um fachaufsichtliche Hinweise handelt, die Nachbesserungen ermöglichen sollen. (cb) +++

Die Stadt sucht nach Lösungen, um den Weihnachtsmarkt trotz Sicherheitsbedenken zu retten.\r\n\r\n

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