Zwischen Tannenduft und Lichterglanz

Der Winterwald nimmt Gestalt an: Aufbau läuft auf Hochtouren

Meterhohe Tannen werden aufgestellt – der Winterwald nimmt Gestalt an.
Fotos: Laura Struppe

11.11.2025 / FULDA - In der Fuldaer Innenstadt zieht langsam wieder der Duft von Tannengrün und Vorfreude ein: Die Aufbauarbeiten für den Winterwald laufen auf Hochtouren. In der "Friedrichstraße" und "Unterm Heilig Kreuz" werden derzeit meterhohe Tannen aufgestellt, die bald für eine stimmungsvolle, winterliche Kulisse sorgen sollen. Schon am 21. November beginnt die Adventszeit in Fulda offiziell - früher als in vielen anderen Städten Hessens.



Der Winterwald ist längst mehr als nur ein Teil des Weihnachtsmarktes - er ist für viele Fuldaer ein bedeutendes Symbol der Vorweihnachtszeit. Zwischen den dicht aufgestellten Bäumen entsteht jedes Jahr ein ganz eigener, fast märchenhafter Ort. Kleine Holzbuden bieten Glühwein, Punsch und herzhafte Snacks an - zwischen Lichterketten und Tannenzweigen. Der Winterwald lädt dazu ein, kurz dem Trubel der Innenstadt zu entfliehen und mitten in Fulda winterliche Ruhe zu genießen.

Aufbau in vollem Gang

Seit Anfang der Woche wird gesägt, geschleppt und geschmückt. Zahlreiche Helfer sorgen dafür, dass der Wald rechtzeitig fertig wird. Noch dominieren Fahrzeuge und Bauzäune das Bild, doch schon jetzt lässt sich erahnen, wie der Bereich bald aussehen wird: grün, leuchtend und gemütlich.

Eine Besonderheit bleibt auch 2025 erhalten: Der Winterwald geht in die Verlängerung. Während der eigentliche Weihnachtsmarkt am 23. Dezember endet, öffnet der Winterwald nach den Feiertagen noch einmal vom 27. bis 30. Dezember. Viele nutzen diese Tage, um zwischen den Jahren Freunde zu treffen oder einfach die ruhige Atmosphäre zu genießen - ganz ohne großen Trubel, aber mit umso mehr Glühwein.

Und wenn in wenigen Tagen die letzten Zweige geschmückt und die Lichterketten angeschaltet sind, verwandelt sich der Platz unter den Tannen wieder in das, was viele jedes Jahr herbeisehnen: ein Stück Winterzauber mitten in Fulda. (Constantin von Butler) +++

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