Starke Anfangsphase

Luchse im Torrausch: Osthessen fegen Berlin mit 7:3 vom Eis

Niels Hilgenberg übernahm das Kapitänsamt vom kranken Tobias Schwab
Foto: Martin Hank

28.10.2025 / LAUTERBACH - Trotz Verletzungssorgen liefern die Lauterbacher Luchse eine eiskalte Vorstellung ab - und sichern sich mit dem 7:3-Erfolg gegen die Eisbären Berlin wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Mit Leidenschaft, Teamgeist und einer glänzenden Offensivleistung meldet sich das Team eindrucksvoll zurück.



Nach dem 12:3-Kantersieg im Hinspiel zeigten die Vogelsberger auch diesmal von Beginn an, wer das Sagen hat. Schon im ersten Drittel rollte der Angriff der Luchse unaufhaltsam: Julian Grund eröffnete den Torreigen, Julius Kranz und Michael Hodge legten nach - gleich zweimal. Nach 20 Minuten stand es 4:0, und die Lauterbacher hatten die Partie fest im Griff.

Hodge trifft im Powerplay - Berlin findet keine Antwort

Im zweiten Drittel kam Berlin zwar besser ins Spiel, doch erneut war es Michael Hodge, der im Powerplay eiskalt zuschlug. Mit seinem dritten Treffer des Abends - Saisontor Nummer 13 - machte der Angreifer seinen Hattrick perfekt und erhöhte auf 5:0. Zwar kamen die Eisbären zu einem Anschlusstreffer, doch das Drittel endete ausgeglichen mit je einem Tor auf beiden Seiten.

Verletzungspech bremst Luchse kurz - Kranz-Brüder übernehmen

Im Schlussabschnitt mussten die Luchse dem hohen Tempo und mehreren Ausfällen Tribut zollen. Neben Schwab, Lasar, Welser und Emanuel Grund fiel auch Nachwuchsspieler Milan Müller verletzungsbedingt aus. Verteidiger Maximilian Pohl sprang kurzerhand im Sturm ein - ein Beweis für die Flexibilität des Teams.

Trotz der Umstellungen blieb Lauterbach gefährlich: Berlin traf noch zweimal, doch die Luchse antworteten postwendend. Niels Hilgenberg stellte nach feinem Zuspiel von Hodge auf 6:2, ehe Paul Kranz kurz vor Schluss den 7:3-Endstand besiegelte.

Familienpower auf dem Eis

Besonders auffällig: Die neu formierte Angriffsreihe mit Michael Hodge sowie den Brüdern Julius und Paul Kranz war an sechs der sieben Treffer beteiligt - ein starkes Zeichen für das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Luchsen nicht. Am kommenden Wochenende steht ein Doppelspieltag an: Zunächst reist das Team nach Niesky, ehe es zu Hause auf Spitzenreiter Schönheide trifft. Zwei Partien, die entscheidend dafür sein könnten, ob die Lauterbacher im Rennen um die Spitzenplätze weiter mitmischen. (pm/cb) +++

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