Kamax und RhönEnergie setzen Maßstäbe

Klimafreundlicher Strom ohne eigene Investition: Zukunftsfähige Produktion

Auf den Dächern der Kamax-Hallen befinden sich jetzt 1282 Solarmodule mit einer 3460 Quadratmetern Gesamtfläche.
Fotos: RhönEnergie

28.10.2025 / FULDA - Sonnenstrom als treibende Kraft für Klimaschutz und Kostensenkung: Die Kamax-Gruppe in Homberg/Ohm und die RhönEnergie Gruppe in Fulda setzen neue Maßstäbe in der Industrie. Mit einer einzigartigen Kooperation erhalten Unternehmen eine komplette Photovoltaik-Lösung, ohne selbst investieren zu müssen - Stromkosten sparen und CO₂-Bilanz verbessern inklusive.



"Das bedeutet für Unternehmen einen dreifachen Gewinn: geringere Stromkosten, geringere Klimabelastung - und die Einsparung des Geldes für die Investition", erklärt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Gruppe. Die Kamax-Gruppe nutzt diese Chance konsequent: Auf zwei Dachflächen erzeugen Photovoltaikanlagen mit insgesamt 833 Kilowatt-Peak eigenen Sonnenstrom, der zu 99 Prozent vor Ort genutzt wird. Die Anlage spart jährlich 347 Tonnen CO₂ ein und macht Kamax sichtbar nachhaltiger.

Klares Statement gesetzt

"Wir setzen damit ein klares Statement für Verantwortungsbewusstsein und Zukunftsfähigkeit. Ein besonderer Meilenstein war für unser Projektteam der Moment, als der Baukran aufgebaut und kurze Zeit später die Solarmodule auf dem Dach installiert wurden. Man konnte sehen, wie aus der Theorie plötzlich Realität auf dem Firmengelände wurde", sagt Hendrik Reuter, Projektleiter PV-Anlage Kamax Homberg.

Für Planung, Umsetzung und Betrieb holte Kamax die Experten der RhönEnergie Effizienz + Service GmbH (RES) ins Boot. 1.282 Solarmodule auf 3.460 Quadratmetern Fläche wurden auf den Produktionsdächern installiert. Grundlage des Projekts ist das Onsite-PPA (Power Purchase Agreement) - Kamax stellt Grundstück und Dachfläche, bezieht den erzeugten Strom direkt und profitiert langfristig von stabilen, günstigen Preisen. Die RES übernimmt dabei Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung.

Kostensparend und Nachhaltig

"Die Integration von großen Photovoltaikanlagen in Gewerbebetriebe ist technisch anspruchsvoll. Neben klassischen Themen wie Brand- oder Blitzschutz liegt der Fokus besonders auf Netzanschluss, Stromverteilung und Anlagenzertifizierung - das ist ein aufwändiger Prozess", erklärt Dirk Schäfer, Teamleiter PV-Großanlagen der RES. "Als Fachplaner übernimmt die RES diese Herausforderung und sorgt dafür, dass der Gewerbekunde von diesem Energielösungsansatz von Tag eins an spürbar profitiert: Er spart Kosten, positioniert sich sichtbar nachhaltiger und genießt gleichzeitig das komplette Rundum-sorglos-Paket - drei klare Kundenvorteile."

Schäfer fasst zusammen: "Diese Energielösung bietet dem Gewerbekunden von Anfang an unmittelbare Vorteile: Er spart sofort bei den Stromkosten durch den erzeugten Solarstrom, kann sich sichtbar als nachhaltiges, zukunftsorientiertes Unternehmen positionieren - und dabei übernimmt die RES den Investitionsaufwand, inklusive Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung. Damit kann sich der Gewerbekunde ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren und gleichzeitig seine Marke durch echte Nachhaltigkeit stärken."

Zweite Phase läuft

Auf dem Gelände des Automobilzulieferers steht nun die zweite Phase an: Die Solarmodule müssen final in das interne Stromnetz integriert werden. "Hierbei freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der RhönEnergie Effizienz + Service GmbH (RES) bis zur endgültigen Inbetriebnahme", erklärt Reuter. Für Kamax ist das Projekt ein weiterer Schritt in ihrem Engagement für mehr Klimaschutz und energieeffiziente Industrieproduktion. (pm/cb) +++

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