"24/7-Sprechstunde"

Vom Handyverbot bis zur Urlaubssperre: Dr. Azubi weiß Bescheid

Klebt so manches „Azubi-Trostpflaster“: „Dr. Azubi“ gibt wichtige Tipps. Per „OnlineSprechstunde“ hilft die Website (www.dr-azubi.de) Auszubildenden, wenn sie Fragen und Probleme haben, so die IG BAU Hessen-Mitte.
Foto: IG BAU | Nils Hillebrand

27.10.2025 / REGION - Wenn es beim Job-Start nicht glattläuft: "Von unbezahlten Überstunden über die Urlaubssperre bis zum Handyverbot – Azubis wissen oft nicht, wie sie dran sind", sagt Gernot Sattler. Er ist der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und hat einen Tipp für die rund 5.300 jungen Menschen aus dem Landkreis Fulda, ebenso für die rund 6.220 Jugendlichen im Main-Kinzig-Kreis, die gerade eine Ausbildung machen. "Wer Fragen oder Probleme hat, bekommt im Internet unter www.dr-azubi.de prompt und professionell Hilfe."



Der "Azubi-Service" des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) biete eine "24/7-Sprechstunde" – egal, für welche Fragen: "Passt das Geld, das die Firma im Kreis Fulda für die Ausbildung bezahlt? Was ist mit Überstunden und Urlaub? Was sollten Azubis machen, wenn es um Gefahren für die eigene Gesundheit geht? Wie funktioniert ein Wechsel vom Ausbildungsplatz? ...", sagt Gernot Sattler.

Der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Hessen-Mitte kennt die Probleme rund um die Ausbildung. "Viele Jugendliche im Kreis Fulda sind erst seit ein paar Wochen dabei. Für sie ist die Ausbildung Neuland." Es gehe darum, gerade ihnen den Rücken zu stärken. "Wenn Azubis dauernd Arbeiten machen müssen, die nichts mit ihrer Ausbildung zu tun haben, dann muss mit dem Betrieb gesprochen werden. Dabei spielen gerade der Betriebsrat und die Gewerkschaft eine wichtige Rolle", sagt Gernot Sattler. Azubis könnten auch ihren Ausbildungsvertrag von der Gewerkschaft prüfen lassen, so die IG BAU Hessen-Mitte. (pm) +++

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