Vor U23-Frauen Länderspiel

Erster Bauabschnitt des Johannisau-Stadions gefeiert - "Eine Heimat für alle"

Natürlich durfte der symbolische Banddurchschnitt nicht fehlen!
Fotos: Rene Kunze

24.10.2025 / FULDA - Gleich doppelt Grund zur Freude hatte die Domstadt am Donnerstag: um 16 Uhr zelebrierten Fuldas Bürgermeister und Sportdezernent Dag Wehner (CDU) gemeinsam mit weiteren Vertretern der städtischen Gremien den ersten Bauabschnitt des Johannisau-Stadions. Nur zwei Stunden später steht dann der sportliche Höhepunkt des Tages an: das Spiel der U23-Frauen gegen die Mannschaft aus England.



Zum Hintergrund: Die Sanierung und Modernisierung des Stadions der Stadt Fulda ist entsprechend der Versammlungsstätten-Richtlinie und den Anforderungen an die Regionalliga eines der größten Bauprojekte der Stadt. "Es ist ein sehr besonderer Moment, auf den die vergangenen Monate hingearbeitet wurde", so Wehner in seiner Rede.

"Unser Ziel ist es, eine moderne Sportanlage für unsere Stadt zu schaffen"

Das Gesamtkonzept wurde 2020 erarbeitet, im Jahr darauf begann der erste Bauabschnitt, der unter anderem die Erneuerung der gesamten Infrastruktur, die Erneuerung der Tribünen Nord und Süd sowie die Überplanung der Freiflächen umfasste. Diese Arbeiten konnten Mitte 2024 abgeschlossen werden, mit einem Gesamtvolumen von rund 19 Millionen Euro. Das Land Hessen hat die Maßnahme mit rund einer Million Euro gefördert. "Unser Ziel ist es, eine moderne Sportanlage für unsere Stadt zu schaffen, die für alle Vereine und Bürger einen Mehrwert hat. Es geht darum, Leistungssport und Breitensport zu vereinen", betonte der Bürgermeister.

"Eine Heimat für alle"

Während des Pressetermins hatten auch die Vertreter der städtischen Gremien die Chance, ein paar Worte zum Johannisau-Stadion zu äußern. Etwa Dr. Albert Post, Ausschussvorsitzender des Schul-, Kultur- und Sportausschusses der Stadtverordnetenversammlung Fulda: "Danke an alle, die am Projekt mitgewirkt haben. Ich freue mich, dass das Stadion von Vereinen und Schulen genutzt werden kann und es damit eine Heimat für alle darstellt."

Die Planungen für den zweiten Bauabschnitt - unter anderem mit der Sanierung beziehungsweise dem Abbruch der Haupttribüne sowie die Erweiterung der Funktionsgebäude - haben bereits begonnen. (js)+++

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