Auschwitz, Warschau und Frontex

Historische Eindrücke und politische Gespräche JU Hessen in Polen

Verfolgten im Rahmen des Polen-Besuches der Jungen Union Hessen eine Debatte im polnischen Parlament Sejm in Warschau: Osthessens JU-Bezirksvorsitzender Philipp Mettler (li.) und Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler
Foto: Junge Union Osthessen

23.10.2025 / FULDA - Eine Reise voller historischer Eindrücke und politischer Einblicke erlebte die offizielle Delegation der Jungen Union Hessen in Polen. Im Mittelpunkt standen die Besuche der Stadt Krakau und der polnischen Hauptstadt Warschau sowie Begegnungen mit politischen Entscheidungsträgern und Institutionen. "Polen – ein Land, von dem Deutschland sich einiges abschauen kann: wirtschaftlich stark, digital bestens aufgestellt und mit Städten, in denen man sich einfach wohlfühlt", fasst der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Lukas Brandscheid (Rheingau-Taunus), die Eindrücke der Delegation zusammen.



Zu Beginn der Reise stand ein Besuch des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz auf dem Programm. Unter Leitung von Lukas Brandscheid besichtigten gut ein Dutzend Führungskräfte der CDU-Jugendorganisation, darunter aus Osthessen der stellvertretende Landesvorsitzende Benedikt Stock (Hünfeld), der Bezirksvorsitzende Philipp Mettler (Ulrichstein) sowie die JU-Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler (Lauterbach), die Gedenkstätte. #

Gedenkstätte Auschwitz als bewegender Auftakt

"Dieser bewegende Moment in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau führte uns einmal mehr vor Augen, dass Erinnern Verantwortung bedeutet", betonte JU-Bezirksvorsitzender Philipp Mettler. Nach einer offiziellen Führung, bei der über die grausamen Details der massenhaften Vernichtung berichtet wurde, legte die Delegation einen Kranz nieder, um den Millionen Menschen zu gedenken, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen.

Politische Gespräche und neue Perspektiven

Im weiteren Verlauf der Reise standen verschiedene politische Gespräche auf dem Programm. Die Delegation traf Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik, des polnischen Parlaments Sejm und der Deutschen Botschaft in Warschau. "Wir haben wertvolle Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und das deutsch-polnische Verhältnis gewonnen", hebt Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler hervor, die die Gruppe in der CDU-Fraktion des Hessischen Landtags vertritt.

Abschluss bei Frontex in Warschau

Den Abschluss der Reise bildeten Gespräche über aktuelle Fragen polnischer und europäischer Politik bei der Zentrale der EU-Grenzschutzorganisation Frontex in Warschau. Die Delegation konnte hier direkte Einblicke in die Arbeit des Grenzschutzes gewinnen und diskutierte über Herausforderungen und Perspektiven auf europäischer Ebene. (pm/cb) +++

X