CWE-Fraktion liefert Vorschläge
Endlich Veränderung? Das soll die Verkehrslage in Rothemann verbessern
Archivfoto: O|N/Mia Schmitt
25.10.2025 / EICHENZELL -
Kommt jetzt die langersehnte Verbesserung nach Eichenzell-Rothemann? Seit mehreren Wochen klagen die Anwohner des Ortes im Kreis Fulda über erhöhtes Verkehrsaufkommen. Der Grund der steigenden Unzufriedenheit: Die Bauarbeiten an der Talbrücke Römershag. Doch jetzt scheint sich bald etwas zu verändern. Die CWE-Fraktion der Gemeindevertretung Eichenzell beantragt eine Ampelanlage am Ortseingang aus Richtung Fulda kommend und wünscht sich die Verschiebung des Ortsschildes.
Die "Ursache allen Übels" ist die Baustelle an der A7, kurz vor Bad Brückenau (Unterfranken). Hier wird aktuell der Ersatzneubau der Talbrücke Römershag, der in 2028 fertiggestellt werden soll, unternommen. Auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau - Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken ist die Fahrbahn über mehrere Kilometer einspurig - dies führt zu erheblichen Rückstaus, die sich teilweise bis zum Fuldaer Dreieck ausdehnen. Um dem Stau und dem stockenden Verkehr zu entgehen, fahren viele vorher von der Autobahn ab und kurz nach der Baustelle von der B27 wieder auf die Autobahn auf. Davon betroffen sind die Gemeinde Eichenzell, die Gemeinde Motten und teilweise auch die Stadt Bad Brückenau. So fahren zahlreiche Autos tagtäglich durch Eichenzell-Rothemann und behindern die Anwohner. Für sie alle ist klar: Eine Veränderung muss dringend her!
Weitere Bauarbeiten auf A7 sollen folgen
Anhand von Zahlen macht Alfons Schäfer, CWE-Fraktionsvorsitzender der Gemeinde Eichenzell, die Menge an Fahrzeugen im Ortsteil deutlich: "Durch die Baustellen auf der A7 hat sich das schon sehr hohe Verkehrsaufkommen auf der B27 von täglich etwa 12.000 Fahrzeugen auf über 20.000 Fahrzeuge verdoppelt. Lange Staus teilweise von beiden Seiten, Lärm und Abgase sind für die Bürger von Rothemann fast nicht mehr tragbar. Aber eines der größten Probleme ist, dass es bei den Staus fast unmöglich ist, mit dem Auto auf die B27 aufzufahren oder die Straße zu überqueren. Ganz besonders für Kinder und ältere Menschen." Eine sichere Auffahrt oder Überquerung der B27 sei momentan nur im Bereich der bestehenden Ampelanlage in der möglich. Aber auch in diesem viel genutzten Bereich, bilden sich immer wieder längere Staus. Bürger müssen entlastet werden
Auch der Standort des Ortsschilds stellt weiterhin ein Problem dar. "Das Ortsschild steht viel zu nah am direkten Dorfgeschehen und der Ausfahrt der Haimbuchstraße. Alle, die von der Autobahn kommen, fahren mit viel zu hoher Geschwindigkeit in den Ort und machen es für die direkten Anwohner noch schwerer, auf die B27 beziehungsweise die Hammelburger Straße zu kommen", sagte Schäfte in einem vorherigen Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. "Dies hat schon zu mehreren schweren Unfällen mit Personenschäden geführt", heißt es jetzt. Genau aus diesem Grund soll das Ortsschild verschoben werden.