Es wurde zu kalt

Bergsteiger aus Hersfeld-Rotenburg von Wildspitze in Tirol gerettet

Ein Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung
Foto: ARA Flugrettung

21.10.2025 / SÖLDEN - Es sollte eine schöne Bergtour für vier Jugendliche (17 bis 19 Jahre) aus Hersfeld-Rotenburg und Darmstadt-Dieburg werden. Zusammen wollten sie auf der Ötztaler Wildspitze, Nordtirols höchstem Berg, biwakieren. Doch daraus wurde nichts. Sie mussten mit dem Hubschrauber gerettet werden. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, zuerst aber die "Kronen Zeitung".



Die vier Bergsteiger wollten am Samstag auf der 3.768 Meter hohen Wildspitze biwakieren. Doch es wurde zu kalt - trotz guter Ausrüstung. "Im Herbst ist es bei Schönwetter im Tal noch warm, weiter oben jedoch sehr kalt", erklärt Franz Josef Fiegl, Chef der Bergrettung Sölden, gegenüber der "Kronen Zeitung". In der Nacht hatte es minus sechs Grad auf der Wildspitze. Gegen 21 Uhr alarmierten sie laut den Medienberichten schließlich die Retter.

Die Bergrettung Sölden alarmierte daraufhin den Notarzthubschrauber RK-2 aus Reutte, der in der Nacht fliegen und auch Windenbergungen durchführen darf. Dennoch sind Rettungsaktionen in der Nacht gefährlich. Es war laut dem Piloten ein "schwieriger Einsatz".

"Es gelang, die Crew mit der Winde am Gletscher abzusetzen, dann habe ich die Maschine ein paar Meter unterhalb auf einer Kufe angestützt", sagt Pilot Oliver Waldschmidt gegenüber der "Kronen Zeitung". Auf diese Weise konnten die Hessen und die Besatzung einsteigen. In Sölden wurden sie schließlich von der Bergrettung empfangen und ins Hotel gebracht - ein glücklicher Ausgang. (Moritz Pappert) +++

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