Erneuter Erfolg
Lesefieber: "Leseland Hessen" begeistert über 2.700 Besucher
Foto: Stadt Fulda / Tim Breitenbach
21.10.2025 / FULDA -
Literatur pur in der Barockstadt: Das traditionsreiche Festival "Leseland Hessen" hat auch in diesem Jahr wieder Tausende Bücherfans nach Fulda gelockt. Bereits zum 23. Mal fand das landesweite Literaturfestival statt – und Fulda war mit seiner 22. Teilnahme einmal mehr ein zentraler Schauplatz der hessischen Lesekultur.
Insgesamt 34 Lesungen, davon 28 an Schulen und sechs öffentliche Abende in der stimmungsvollen Kapelle des Vonderau Museums, sorgten für volle Stuhlreihen und begeisterte Gesichter. Über 2.700 Zuhörerinnen und Zuhörer nutzten in diesem Herbst die Gelegenheit, Autorinnen und Autoren hautnah zu erleben.
Dass die Lesungen kostenfrei angeboten werden konnten, war nur durch starke Partner möglich: Das Festival wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2 kultur getragen. Für die Veranstaltungen in Fulda sorgte außerdem die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda mit großzügiger Unterstützung für ein vielfältiges Literaturprogramm.
Bekannte Namen, starke Geschichten
Zum Auftakt las Arno Frank in der Kapelle des Vonderau Museums. Ihm folgten namhafte Autorinnen und Autoren wie Zoran Drvenkar, Kristine Bilkau, Claudia Bardelang, Dmitrij Kapitelman und Katerina Poladjan. Die Besucherinnen und Besucher erlebten dabei ein literarisches Spektrum von atemlos spannend bis humorvoll tiefgründig. Neben Auszügen aus Romanen und Thrillern boten die Schriftstellerinnen und Schriftsteller auch persönliche Einblicke in die Entstehung ihrer Werke. Lesungen an Schulen ein voller Erfolg
Ein Herzstück des Festivals in Fulda waren erneut die Schullesungen. Auf Einladung des Kulturamts lasen bekannte Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren wie Markus Orths, Judith Allert, Rieke Patwardhan, Tamara Bach, Ariane Grundies, Christiane Schreiber, Susan Kreller, Stephan Knösel, Franziska Hörner und Christian Linker in Schulen der Stadt und des Umlands.Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler – von der Grundschule bis zur Oberstufe – kamen dabei in den Genuss spannender Lesungen. Sie konnten Fragen stellen, über Figuren und Handlungsverläufe diskutieren und bekamen einen direkten Einblick in die Arbeit von Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Die Resonanz war so positiv, dass bereits jetzt zahlreiche Schulen ihr Interesse an einer Teilnahme im kommenden Jahr bekundet haben.
Fulda zeigte damit erneut, dass die Stadt nicht nur Kulturgeschichte, sondern auch Lesekultur lebt – mit Begeisterung, Offenheit und einer besonderen Nähe zwischen Publikum und Literatur. (pm/cb) +++