Registergericht im Landkreis?

SPD unterstützt Justizminister Christian Heinz (CDU) bei Ansiedlungsabsicht

Die heimische Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen und im roten Pullover Landrat Torsten Warnecke
Archivbilder: O|N/Carina Jirsch

20.10.2025 / BAD HERSFELD - Der SPD-Unterbezirk Hersfeld-Rotenburg und die Kreistagsfraktion der SPD begrüßen die kürzlich vom Stadtparlament beschlossene Resolution zur Ansiedlung des geplanten zentralen Registergerichts. Damit zeige die Stadt Bad Hersfeld, dass auch sie geschlossen den bisherigen Bemühungen unserer Landtagsabgeordneten Tanja Hartdegen unterstützen, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Manfred Fehr.



"Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat in der Vergangenheit sowohl das Amtsgericht in Rotenburg als auch das Arbeitsgericht in Bad Hersfeld verloren. Mit der Ansiedlung des zentralen Registergerichts würde die Landesregierung zeigen, dass sie den Justizstandort Bad Hersfeld wieder stärken und damit ein positives Signal in unseren Landkreis senden will" erklärt die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Tanja Hartdegen.

Bad Hersfeld verfüge über eine sehr gute verkehrliche Anbindung und es stünden zentral gelegene Räumlichkeiten zur Verfügung. Dies habe man auch schon mehrfach gegenüber dem Ministerium und gegenüber dem Minister persönlich erklärt, so Hartdegen weiter.

"Frisch, fachliche Argumente"

Dieser hatte sich vor kurzem für eine Ansiedlung in Osthessen ausgesprochen. Und dies könne nach Ansicht der SPD nur Hersfeld-Rotenburg sein. Schließlich werde sich der Minister, nach 25 Jahren CDU-Regierungszeit in Hessen, nicht mehr von altbekannten parteipolitischen Überlegungen, sondern von frischen fachlichen Argumenten leiten lassen müssen.

"Mit der Schaffung der Arbeitsplätze für Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger hier im Landkreis kann das Land den vielen Versetzungsanträgen von jungen Fachkräften Rechnung tragen, die nach ihrer Ausbildung in Rotenburg a.F. heimatnah eingesetzt werden möchten. Unser Landkreis bietet den jungen Menschen gute Lebensperspektiven, gute Bildungsmöglichkeiten für Kinder und eine gute Gesundheitsversorgung. Die Ansiedlung des Registergerichts würde damit eine Stärkung des ländlichen Raums und der Justiz als Arbeitgeber bedeuten," so der Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke. (pm/ci)++

Justizminister Christian Heinz (CDU)

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