Feierliche Übergabe
Einweihung des Sporthausanbaus: Neue Umkleiden und Sanitäranlagen
Foto: Ernst Lamp
15.10.2025 / KALBACH -
Am Sonntag war es so weit: Nach mehr als einem Jahr Bauzeit konnte das erweiterte Sporthaus der SG Oberkalbach am kulinarischen Herbstfest des Vereins am 12. Oktober 2025 nun feierlich seiner Bestimmung übergeben werden.
Als Gäste begrüßte die SG Oberkalbach den 1. Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt, Tamara Hohmann (ehemalige Vereins- und Förderlotsin) sowie ihre Nachfolgerin Emiliy Fischer vom Landkreis Fulda. Für die Gemeinde Kalbach nahm in Vertretung des sich im Urlaub befindenden Bürgermeisters Mark Bagus der 1. Beigeordnete Markus Hackenberg teil, außerdem Ortsvorsteher Ewald Ickler. Vom Sportkreis Fulda war Sportkreisvorsitzender Harald Piaskowski, sowie Dietmar Pfeiffer, Kreisfußballwart des Fußballkreises Schlüchtern, anwesend. Besonders geehrt wurde zudem der große Unterstützer des Vereins, Norbert Frischkorn aus Toronto, der eigens zu diesem Anlass angereist war. Die SG Oberkalbach wurde durch Vorstandssprecher Marcel Schulz und Hans Dorn (Vorstand Gebäude und Anlagen) vertreten.
"Man spürt, dass Heimat mehr ist als der Ort"
Ebenso hervorgehoben wurde die beeindruckende Eigenleistung des Vereins: 5.200 ehrenamtlich erbrachte Arbeitsstunden allein beim Umbau des Sporthauses. Diese Kombination aus Fördermitteln, Eigeninitiative und Mut zur Umsetzung habe es ermöglicht, dass der 800-Seelen-Ort Oberkalbach und sein Verein mit 324 Mitgliedern heute über eine Sportanlage verfügen, "die ihresgleichen sucht", wie es Harald Piaskowski formulierte. Er sprach von einem "Leuchtturmprojekt" der SG Oberkalbach – eine Einschätzung, die auch Frederik Schmitt und Dietmar Pfeiffer teilten.Ortsvorsteher Ewald Ickler erinnerte daran, dass Engagement in Oberkalbach Tradition hat – bereits beim Bau des Bürgerhauses vor rund 15 Jahren wurden 18.000 Stunden Eigenleistung erbracht. Markus Hackenberg ergänzte mit einem humorvollen Rückblick auf seine Zeit als Trainer der SGO vor knapp 20 Jahren: "Damals lautete das Ziel in der B-Liga, weniger als hundert Gegentore zu kassieren – und das haben wir gerade so geschafft." Heute hingegen habe der Verein nicht nur Kreisoberliga-Luft geschnuppert, sondern auch eine Sportanlage, die sportlich noch viel mehr zulässt. Mit Blick auf Norbert Frischkorn sagte er: "Man spürt, dass Heimat mehr ist als der Ort, an dem man einmal gewohnt hat. Wo die Wurzeln liegen, da ist Heimat – auch nach 55 Jahren."