Erneute Rettungsgassen-Probleme

Nach stundenlanger Vollsperrung: A7 nach Lkw-Brand wieder freigegeben

Auf Höhe des Parkplatzes Rotkopf stand ein Auflieger in Flammen.
Foto: Polizei Osthessen

09.10.2025 / FULDA - Ein Feuer legte die A7 in Fahrtrichtung Kassel am Mittwochmorgen lahm: Zwischen den Anschlussstellen Fulda-Nord und Hünfeld/Schlitz geriet der Anhänger eines Sattelzugs in Brand. Die Flammen griffen auf die Ladung aus Holzspanplatten über und drohten auf die Fahrbahn zu kippen. Glück im Unglück: Der Fahrer kann die Zugmaschine rechtzeitig abkuppeln und blieb unverletzt, während Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot gegen die Flammen kämpften.



Schon vor Eintreffen der Einsatzkräfte staute sich der Verkehr über mehrere Kilometer, zahlreiche OSTHESSEN|NEWS-Leser berichteten von erheblichen Verzögerungen. Auch am Mittag nach dem Unfall kommt es zu massiven Staus. Verkehrsteilnehmer sollten die Unfallstelle weiträumig umfahren.

Feuerwehr leitet sofort Löschangriff ein

Leonhard Fehr, Einsatzleiter der Feuerwehr Fulda, schilderte die Lage am O|N-Mikrofon: "Beim Eintreffen stand der Auflieger schon in Flammen. Wir haben sofort den Löschangriff eingeleitet." Der Auflieger, beladen mit 21 Tonnen Arbeitsplatten, geriet laut Polizeipräsidium Osthessen "vermutlich aufgrund eines technischen Defektes im Bereich der Achsen in Brand."

Die Feuerwehren Fulda-Mitte und Fulda-Nord waren mit insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort, unterstützt von Polizei und Rettungsdienst. Fehr ergänzte: "Leider war auf der Anfahrt die Rettungsgasse nicht optimal gebildet, was unsere Anfahrt etwas verzögerte."

Die A7 war ab der Anschlussstelle Fulda-Nord in Richtung Hannover voll gesperrt. "Seit 15:00 Uhr ist die Strecke wieder freigegeben", erklärt das Polizeipräsidium Osthessen am Mittwochnachmittag. Der Schaden wird auf etwa 40.000 Eurp geschätzt. (cb/ms) +++

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