Beeindruckende Leistung

Mit Spürsinn und Teamgeist: Rettungshunde bestehen anspruchsvolle Prüfungen

Die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Gersfeld meisterte ihre Prüfungen mit Bravour.
Fotos: Privat

06.10.2025 / GERSFELD (RHÖN) - Ein aufregender und erfolgreicher Prüfungstag für die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Gersfeld (Rhön): Am Sonntag, den 28. September 2025, stellten sich mehrere Teams den anspruchsvollen Prüfungen RH1 und RH2 - und meisterten diese mit beeindruckender Leistung. Die Tiere und ihre Hundeführer bewiesen Gehorsam, Geschick und absolute Teamarbeit.



Drei Teams absolvierten erfolgreich die RH1-Rettungshundeprüfung. Diese bestand aus einem Gehorsams- und Gewandtheitsteil sowie einer Flächensuche über 5.000 Quadratmeter mit einer Vermisstensuche im unwegsamen Waldgebiet. Darüber hinaus erhielten vier Teams mit drei Hunden die wichtige Zertifizierung in der Flächensuche. Dabei ging es nicht nur ums Schnüffeln, Suchen und Finden - auch taktisches Vorgehen, Suchverhalten, die enge Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden überprüft.

20 Minuten auf 30.000 Quadratmetern

Die Teams hatten 20 Minuten Zeit, um eine bis vier vermisste Personen im unwegsamen Gelände von 30.000 Quadratmetern zu finden. Dabei musste der Hund durch Verbellen die regungslosen Personen anzeigen.

Auch die Rettungsstaffeln aus Solms und Nauheim nahmen teil und stellten sich mit insgesamt drei Rettungshundeteams der Prüfung RH2. Ein herzliches Dankeschön richteten die Teilnehmenden an Prüfer Patrick Ritter von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Soden am Taunus, der sich sehr zufrieden mit den Leistungen in den einzelnen Prüfungsabschnitten zeigte.

"Für den Ernstfall einsatzbereit"

"Nun können wir nach einer zweieinhalbjährigen Ausbildung mit Stolz sagen: Wir, die Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Gersfeld (Rhön), sind mit drei Hunden und vier Hundeführern für den Ernstfall einsatzbereit", heißt es in der Mitteilung. Nach Klärung der Alarmierungsbedingungen wird die Staffel künftig ehrenamtlich in der Region zur Verfügung stehen.

Derzeit besteht die Rettungshundestaffel aus elf Hundeführern und neun Hunden. Diese ehrenamtliche Arbeit erfordert zeitintensive und kontinuierliche Trainingsarbeit, großen Teamgeist und Ausdauer - bis hin zur erfolgreichen Abnahme der Prüfungen. (pm/cb) +++

X