Geschmückte Altare zum Feiertag

Erntedankfest: Was verbinden wir mit diesem traditionellen Fest? 

Rund um den 5. Oktober werden Kirchen geschmückt und zahlreiche Menschen kommen zusammen, um sich für die Ernte, oder aus religiöser Sicht, für die Schöpfung, zu bedanken.
Symbolfoto: O|N/Christopher Göbel

06.10.2025 / REGION - Nicht nur in Fulda wird das Erntedankfest gefeiert, sondern auch in anderen Ländern und Regionen, für die das Fest ebenfalls eine hohe Bedeutung hat. Rund um den 5. Oktober werden Kirchen geschmückt und zahlreiche Menschen kommen zusammen, um sich für die Ernte, oder aus religiöser Sicht, für die Schöpfung, zu bedanken.



Die christlichen Kirchen erinnern an diesem Tag daran, dass Gott der Schöpfer der Welt ist und verweisen beispielsweise auf das "Vater unser", in dem es heißt: "Unser tägliches Brot gib uns heute". Zahlreiche Bräuche, wie zum Beispiel das gemeinsame Gebet vor Arbeitsbeginn, das Schmücken des letzten Erntewagens oder ein gemeinsames Mahl mit Tanz nach der Beendigung der Feldarbeit begleiteten in der Vergangenheit den Abschluss der Ernte.

Das sind die Hintergründe des Fests

Gemeinden in Fulda feiern Erntedank mit Gottesdiensten, dabei wird der Altar mit Früchten und anderen herbstlichen Dekorationen geschmückt und Erntekronen werden aufgestellt. Nach dem Gottesdienst werden Gaben oft an die Fuldaer Tafel gespendet, um bedürftige Menschen zu unterstützen.

Das Fest hat seinen Ursprung bereits in der Antike und wurde, wenn auch auf verschiedene Art und Weisen, im römischen Reich, in Israel oder in Griechenland gefeiert. Im dritten Jahrhundert wurde das Fest von der katholischen Kirche übernommen und mit der ihrer Lehre verbunden.

Agar-Kultur-Tag bei Antonius

Am Erntedankfest lädt der Antonius Hof in Fulda außerdem zum Agrar-Kultur-Tag ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Tag unter dem Motto Boden wertschätzen. Auf dem Programm stehen Hofführungen, Einblicke in ökologische Landwirtschaft, Mitmachaktionen für Kinder sowie Vorführungen im Handwerk. Regionale Spezialitäten, frisch vom Hof und aus der Antonius Bäckerei, sorgen für das leibliche Wohl. Auch in Dörfern wie zum Beispiel Oberrode wird das Fest schon lange als Tradition beibehalten. Vor allem auf Bauernhöfen, die den Ernteertrag besonders wertschätzen, wird das Fest oft gefeiert.

Abschließend kann man sagen, dass die bunten und kräftigen Farben vom Fest den Herbstbeginn verschönern und unsere Dankbarkeit für die Ernte zur Geltung kommen lassen. Im Text finden Sie zahlreiche bunt geschmückte Altäre, die unsere O|N-Leser im Rahmen eines Leserbild-Aufrufs unserer Redaktion geschickt haben. (Till Vogt/Felix Hildebrandt) +++

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