Eichenzell, Neuhof und Flieden

Durchbruch: Mehr Geld für Gemeinden an der A66!

Gute Neuigkeiten für Eichenzell, Neuhof und Flieden überbrachten MdL Sebastian Müller (m.) und Landrat Bernd Woide (2. v.r.) den Bürgermeistern (v.l.nr.): Christopher Gärtner aus Flieden, Heiko Stolz aus Neuhof, Johannes Rothmund aus Eichenzell (alle CDU).
Foto: CDU Kreisverband Fulda

29.09.2025 / KREIS FULDA - Der damalige hessische Wirtschaftsminister Tarek A-Wazir (Bündnis 90/ Die Grünen) hatte in 2021 den Landesentwicklungsplan auf den Weg gebracht, der die Gemeinden Eichenzell, Neuhof und Flieden im Landkreis Fulda an der Entwicklungsachse A66 finanziell massiv benachteiligt hat. Grund dafür war die Umgruppierung aus dem ländlichen in den verdichteten Raum.



Der heimische Landtagsabgeordnete und Fachsprecher für Kommunalfinanzen und den ländlichen Raum der CDU-Fraktion Sebastian Müller erklärt dazu: "Mit dem nun vorliegenden Entwurf des Finanzausgleichsgesetzes für 2026 sollen Eichenzell, Flieden und Neuhof wieder die Einwohnerveredelung für den ländlichen Raum erhalten. Damit heilen wir eine strukturelle Benachteiligung, die in der Region für berechtigten Unmut gesorgt hatte. Zudem erhalten die Gemein-den auch wieder eine allgemeine Investitionspauschale. Das ist ein Durchbruch für unsere Gemeinden, um auch in Zukunft eine angemessene finanzielle Ausstattung sicherzustellen."

Von der Änderung profitiert der Landkreis Fulda gleichermaßen, da die Einwohnerveredelung auch für die Berechnung der Zuweisungen auf Kreisebene maßgeblich ist. Konkret beträgt der Zuschlag für die drei Gemeinden zukünftig 5 Prozent. Die Höhe der Einwohnerveredelung für den ländlichen Raum richtet sich nach dem Siedlungsindex, der durch den Hessischen Rechnungshof entwickelt wurde und der die Streuung der Ortsteile, Anteil der Siedlungsfläche und die Einwohner-Arbeitsplatz-Dichte berücksichtigt.

Der Regierungsentwurf steht jetzt zur Behandlung im Plenum an und soll zum 01.01.2026 wirksam werden. Abschließend betont Müller: "Es zahlt sich nun aus, dass wir dieses Thema immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt haben. Dass wir nun erfolgreich waren, liegt insbesondere auch in der engen Zusammenarbeit der Bürgermeister Rothmund, Gärtner und Stolz sowie Landrat Woide mit der Landesebene begründet." (pm/ems) +++

Die A66.
Archivbild: O|N / Henrik Schmitt

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