Fünf Weltcups, drei Wochen, ein Ziel
Ein absolutes Highlight für alle Wintersportfans im olympischen Jahr
Fotos: Christian Heilwagen
30.09.2025 / OBERHOF - Die olympische Saison 2025/26 naht und mit ihr ein echtes Novum in Thüringens Wintersporthochburg Oberhof. Der Grund: Die erstmalige Organisation und Durchführung von fünf Weltcups in binnen drei Wochen.
Nach dem BMW IBU BiathlonWeltcup (08. – 11. Januar) folgen die Weltcups im Rodeln, im Skilanglauf und der Nordischen Kombination (17. – 18. Januar) sowie einem weiteren Rodel-Weltcup (23. – 24. Januar), den Oberhof für die noch im Aufbau befindliche Kunsteisbahn am Königssee übernimmt.
Positive Emotionen bei den Sportlern
"Wir sind glücklich und stolz, mit der AXA einen übergeordneten Partner gefunden zu haben. Die AXA Winterwochen sind das größte Sportevent vor den Olympischen Spielen und das wollen wir feiern. Die Zentralisierung der Weltcups in Oberhof sorgt auch innerhalb der Sportlerschaft für positive Emotionen", sagt Andreas Schlütter, Geschäftsführer der DSV Leistungssport GmbH. Erste Einblicke in die Abläufe geben Weltcup-OK-Chef Bernd Wernicke und Rodel-OK-Mitglied Erik Weick."Wir werden auch in der zweiten WeltcupWoche ein buntes Rahmenprogramm präsentieren. Im Sinne der Nachhaltigkeit versuchen wir dabei gezielt Synergien aus dem Biathlon-Weltcup zu nutzen", ergänzt Bernd Wernicke. Voller Vorfreude zeigen sich bei der Auftakt-Präsentation am Samstag auch die Sportelite um Rodelweltmeister Max Langenhan, die Langläufer Pia Fink und Friedrich Moch sowie die Nordischen Kombinierer Maria Gerboth und Richard Stenzel.
Während Moch sich extrem auf die Begeisterung der Zuschauer beim einzigen Heim-Weltcup freut, sieht Fink Oberhof als den wichtigsten Test vor den Olympischen Winterspielen. Für die Thüringer Kombinierer Gerboth und Stenzel ist die Weltcup-Rückkehr indes mit riesiger Freude verbunden, findet der Kombinierer-Weltcup nach über 15 Jahren erstmals wieder in Oberhof statt. "Die Organisation von fünf Weltcups in drei Wochen verdient größten Respekt – es ist eine große Chance für Thüringen, aber auch eine große Herausforderung.
Vor allem die Ehrenamtlichen, aber auch die hauptamtlichen Organisatoren geben alles für uns, damit wir perfekte Bedingungen vorfinden", sagt Langenhan.
Thüringen ist und bleibt Sportland
Für Thüringens Sportminister Stefan Gruhner steht mit Blick auf die "AXA Winterwochen – Thüringen 2026" indes fest: "Fünf Weltcups in nur drei Wochen – das ist ein sportliches Highlight von nationaler und internationaler Bedeutung. Oberhof, die Region und ganz Thüringen präsentieren sich damit als starke Gastgeber – leistungsfähig, engagiert und voller Leidenschaft für den Sport. Diese Serie ist Herausforderung und Chance zugleich: Sie zeigt, was wir mit modernen Sportstätten, einer starken regionalen Infrastruktur und dem außergewöhnlichen Einsatz von Haupt- und Ehrenamt leisten können. Mein besonderer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement solche Großereignisse nicht möglich wären. Gemeinsam senden wir ein starkes Signal aus dem Grünen Herzen Deutschlands: Thüringen ist und bleibt Sportland – leistungsstark, gastfreundlich und zukunftsorientiert." (pm/hhb) +++