Umzug rückt näher

Tafel-Team hält zusammen - "Welle an Anfragen" sorgt für Aufnahmestopp

Die fleißigen Helfer von der Tafel Fulda.
Fotos: Maria Franco

18.09.2025 / FULDA - Unerlässlicher Einsatz: Die Tafel in Fulda leistet täglich Unglaubliches, doch stößt auch dieser gemeinnützige Verein, wie so viele, an seine Kapazitätsgrenzen. "Die Lage ist angespannt. Uns trifft aktuell eine richtige Welle an Anfragen. Leider haben wir dadurch einen Aufnahmestopp", erklärt Ulrike Schäfer vom Team "Tagesverantwortung" gegenüber OSTHESSEN|NEWS.



In der Woche werden derzeit 600 Haushalte versorgt, das sind ungefähr 1.700 Menschen. Die Situation vor Ort: "Tatsächlich merken wir, dass der Warenstand knapp ist. Uns fehlt es vor allem an Kühlware", stellt die 61-Jährige fest. "Uns haben jedoch viele Obstspenden von Privatleuten erreicht, da die Ernte dieses Jahr gut ausgefallen ist. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich."

Großes Umzugsprojekt

Seit der Gründung im Jahr 2004 besteht der Standort in der Weserstraße. Mit Blick auf das geplante Umzugsvorhaben (O|N berichtete mehrfach) gibt Stefan Schunck, 1. Vorsitzender der Tafel Fulda, telefonisch im O|N-Gespräch den aktuellen Stand: "Es verzögert sich noch ein wenig. Ende Oktober bzw. Anfang November sollten wir aber die neuen Räumlichkeiten beziehen können." Nach über 20 Jahren wechselt die Tafel nun in den ehemaligen Tegut-Markt am Aschenbergplatz. "Es ist in den letzten Jahren einfach zu eng geworden und eben dringend Zeit für etwas Neues. Wir blicken dem Projekt mit Spannung und Vorfreude entgegen." Und auch Schäfer zeigt sich positiv gestimmt. "Es wird definitiv eine Erleichterung in vielerlei Hinsicht. Es erwartet uns allein schon eine mindestens doppelt so große Fläche."

Gemeinsam etwas bewegen

Ohne sie würde der Betrieb schlichtweg nicht funktionieren: die vielen helfenden Hände. "Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt 135 ehrenamtliche Helfer", sagt Schäfer. Ob jung oder alt - "wir freuen uns immer über Unterstützung". Schäfer ist seit Ende 2023 bei der Tafel mit dabei. "Es ist natürlich eine soziale Plattform für unsere Helferinnen und Helfer." Und das Schönste an der Tätigkeit: "Ich empfinde es als sehr sinnstiftend. Man tut etwas Gutes für die Gesellschaft, hilft Bedürftigen und leistet einen Beitrag zur Lebensmittelrettung." Eine Win-win-Situation für alle! (Maria Franco) +++

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