Fazit zum bundesweiten Warntag
Innenminister Poseck: "Hessen ist gut auf den Ernstfall vorbereitet"
Archivbild: O|N / Carina Jirsch
11.09.2025 / REGION -
Dabei braucht es auch die Unterstützung des Bundes und weitere Investitionen in den Bevölkerungsschutz. Vor dem Hintergrund multipler Krisen ist es dringend erforderlich, dass an dieser Stelle alle staatlichen Stellen ihre gemeinsamen Anstrengungen intensivieren und im Interesse der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang ziehen."
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wertet Ergebnisse der Bundesländer aus
Durch die Alarmierung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wurde der Warntag pünktlich um 11:00 Uhr mit der direkten Alarmierung von Cell-Broadcast und aller WarnApps wie hessenWARN, NINA, KatWARN usw. eröffnet. Die über hessenWARN gesendete Info-Meldung hat nach derzeitigem Kenntnisstand funktioniert und wurde gegen 11 Uhr in kurzer Zeit an die Nutzer zugestellt. Auch die Einbindung von Rundfunk und Fernsehen zur Verteilung der Warninformation fand wie geplant statt.Ältere, noch nicht migrierte, analog angesteuerte Sirenen wurden danach von den Zentralen Leitstellen der Landkreise bzw. kreisfreien Städte alarmiert. Dieser Prozess führte zu einer kleinen Verzögerung in der Alarmierung und verdeutlichte, wie wichtig die flächendeckende Umrüstung auf Digitalfunktechnik in Hessen weiterhin ist.
Nicht alles perfekt - vollständige Umrüstung bis Ende 2026
Mit dem Abschluss der vollständigen Umrüstung und Aktualisierung der Sirenen durch die hessischen Kommunen wird bis Ende 2026 gerechnet. Dann sollten alle Sirenen in Hessen sofort erreichbar sein. Die Kommunen erhalten für diese Umstellung eine Sachmittelförderung des Landes Hessen in Höhe von mehr als 2,1 Millionen Euro. Ebenso wird durch die Umstellung und Aktualisierung erreicht, dass die Aufgabe der zentralen Warnstelle im Vertretungsfall von allen hessischen Zentralen Leitstellen des Brand- und Katastrophenschutzes durchgeführt werden kann.Die Kurzmeldungen der 21 hessischen Landkreise und 5 kreisfreien Städte, die bis 12.00 Uhr das Hessische Innenministerium erreicht hatten, bestätigen, dass sowohl Cell-Broadcast auf den hierfür geeigneten Endgeräten als auch bis auf wenige Einzelfälle die Alarmierung der Warn-Apps (ausgelöst durch das BBK) und der Sirenen durch die Zentralen Leitstellen des Landes Hessen flächendeckend funktioniert hat.