Entscheidende Maßnahmen

Sommer, Sense und Artenvielfalt: NABU-Heumahd auf dem Johannesberg

NABU-Heumahd auf dem Johannesberg in Bad Hersfeld.
Foto: NABU Bad Hersfeld

08.09.2025 / BAD HERSFELD - Bei strahlendem Sonnenschein und mit viel Engagement führten die Mitglieder des NABU Bad Hersfeld e.V. Anfang August ihre traditionelle Heumahd auf der Streuobstwiese am Johannesberg durch. Jahr für Jahr gehört diese Pflegeaktion zu den entscheidenden Maßnahmen, um das wertvolle Biotop in seiner Vielfalt zu erhalten – und auch diesmal war die Resonanz groß.



Die Mahd erfolgte überwiegend mit dem vereinseigenen Balkenmäher, um die Wiese möglichst schonend zu bearbeiten und die dort lebenden Arten zu schützen. Auf einer Fläche von rund einem Hektar wurde so die Grundlage für eine gesunde Entwicklung des Biotops geschaffen.

Unterstützung aus der Landwirtschaft

Wichtige Hilfe kam von Landwirt Alexander Otter aus Hauneck-Oberhaun. Mit seiner Erfahrung und technischer Unterstützung sorgte er für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Das dabei gewonnene Heugut wird als hochwertiges Futter für Weidetiere genutzt – ein Beispiel dafür, wie Naturschutz und nachhaltige Landwirtschaft Hand in Hand gehen.

Besonders erfreulich: Die Streuobstwiese zeigte sich in diesem Jahr von ihrer schönsten Seite. Eine üppige Blütenpracht war deutliches Zeichen dafür, dass die kontinuierliche Pflege in den vergangenen Jahren Früchte getragen hat.

Biotop mit Mehrwert für Mensch und Natur

Die Streuobstwiese am Johannesberg ist nicht nur Heimat zahlreicher Pflanzen- und Tierarten, sondern auch ein Stück lebendiger Kulturlandschaft. Die regelmäßige Pflege durch den NABU trägt dazu bei, diese Vielfalt dauerhaft zu bewahren.

Mit Aktionen wie der Heumahd zeigt der NABU Bad Hersfeld e.V., wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Erhalt von Naturflächen ist. Gleichzeitig wird eine Verbindung geschaffen zwischen regionalem Naturschutz und landwirtschaftlicher Nutzung – ein Modell, das nachhaltig wirkt. (pm/cb) +++

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