"Ohne Auto droht ein Kollaps"

CSU-Chef Söder präsentiert 10-Punkte-Plan zur Rettung der Autoindustrie

So will CSU-Chef Markus Söder die deutsche Autoindustrie retten
Archivfoto: O|N/Hendrik Urbin

07.09.2025 / REGION - Es ist kein Geheimnis: Die deutsche Autoindustrie steckt derzeit in einer tiefen Krise. Absatzrückgänge, Konkurrenz aus China, neue US-Zölle und die Umstellung auf Elektromobilität haben in den vergangenen Monaten bereits zehntausende Arbeitsplätze gekostet. Während große Hersteller wie Mercedes Benz und VW Sparprogramme auflegen, geraten auch Zulieferer wie Bosch oder Continental massiv unter Druck.



Angesichts dieser angespannten Lage hat CSU-Chef Markus Söder nun einen Rettungsplan vorgestellt, mit dem er die Branche stützen und zugleich die Rolle Deutschlands als Autoland sichern will. Unter dem Motto "Ja zum Auto, Ja zum Autoland Deutschland" warnt er vor einem wirtschaftlichen Kollaps, sollte es nicht gelingen, die Industrie zu stabilisieren. Im Zentrum steht ein 10-Punkte-Plan, den Bayern-Ministerpräsident Söder unmittelbar vor dem Autogipfel im Kanzleramt und der Internationalen Automobilausstellung präsentiert.

Auf Instagram postete er seinen Plan:

Söder positioniert sich damit klar gegen einen reinen Fokus auf Elektromobilität und fordert mehr Technologieoffenheit. Vor allem der sofortige Stopp des Verbrennerverbots ist eine seiner zentralen Botschaften, da er hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr sieht. Auch die hohen Energiekosten für Unternehmen will er gezielt senken, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Asien und den USA zu stärken. "Das Auto wird zur Schicksalsfrage der deutschen Industrie. Es ist das Herz unserer Volkswirtschaft - ohne Auto droht ein Kollaps." (ms) +++

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