Gleichstand in der Rhönkampfbahn

Erstmals kein Sieg: HSV lässt Federn gegen Aufsteiger FC TuBa

Der Hünfelder SV hat am Samstag unentschieden gespielt.
Fotos: Charlie Rolff

07.09.2025 / HÜNFELD - Der Hünfelder SV hat im siebten Hessenliga-Saisonspiel das erste Mal Federn gelassen und sich von Aufsteiger FC Turabdin-Babylon mit 1:1 (1:0) getrennt.



HSV-Coach Johannes Helmke vertraute auf die Elf, die unter der Woche mit 6:0 gegen den SV Weidenhausen gewonnen hatte und so die Tabellenführung in der Hessenliga übernehmen konnte. Allerdings musste er diesmal etwas länger warten, um seine Spieler einzuschwören: Obwohl allseits bekannt, dass die A5 in Fahrtrichtung Osthessen an diesem Wochenende eine ganz schlechte Wahl ist, fuhren die Gäste voll in den Stau – und hatten wohl nicht einmal eine richtige Wahl, da rund um die Autobahnabfahrt in Michelsrombach pures Chaos herrschte. Der Anpfiff erfolgte nicht planmäßig um 15 Uhr, sondern um 15.34 Uhr.

Ab da entwickelten sich intensive und umkämpfte 90 Minuten, in denen der HSV über weite Strecken tonangebend war, allerdings auch Glück hatte, dass das Spiel nach dem Ausgleich nicht gänzlich kippte. Aber der Reihe nach: Der HSV hatte die ersten klare Gelegenheiten durch Marcel Trägler und Leon Zöll (18.), ging später durch Petr Paliatka nach schnellem Tempogegenstoß über Max Lindemann und Trägler in Front (37.). Und hätte Hünfeld in den wenigen verbleibenden durch drei gute Gelegenheiten von Trägler das 2:0 erzielt, das Spiel wäre wohl vorentschieden gewesen. Seine Abschlüsse waren allesamt wuchtig und präzise, aber Gästekeeper Linke behielt stets die Oberhand.

Und als der Gast völlig platt wirkte, schlug er wie aus dem Nichts zu: Der Ausgleich durch Takanori Yokochi nach starkem Ball in die Spitze kam überraschend, in der Folge aber verdiente sich Pohlheim den Ausgleich mehr und mehr. Hünfeld hingegen versuchte alles, wechselte fünfmal und doch fehlten jetzt die klaren Abschlüsse, aber auch HSV-Keeper Jannis Maul musste sich nicht mehr auszeichnen.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Maul; Vogler (85. Kemmerzell), Dücker, Gadermann, Zöll – Häuser (66. Zentgraf), Kocak (56. Kassa) – Paliatka, Lindemann (90. Herr), Fröhlich – Trägler (76. Witkowski).

FC Turabdin-Babylon: Linke; Mukasa (82. Alpsoy), J. Toprak, Ndombe, Oberheim – A. Toprak, Mahmuti – Yokochi, Freese, Gärtner – Tafferner (68. Akulinin).

Schiedsrichter: Christoph Rübe (OSC Vellmar).
Zuschauer: 550.
Tore: 1:0 Petr Paliatka (37.), 1:1 Takanori Yokochi (54.). (tg)+++

Hinweis:
Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.

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