Unternehmen bestätigt

Postbank-Filiale schließt: Partner für Briefe und Pakete wird aktuell gesucht

Die Postbank-Filiale in der Rosmariengasse in Bad Hersfeld wird im ersten Quartal 2026 geschlossen
Fotos: Hans-Hubertus Braune

09.09.2025 / BAD HERSFELD - Wieder wird eine Filiale geschlossen und die Geschäfte zentralisiert. Die Postbank gibt den Standort in Bad Hersfeld im ersten Quartal des kommenden Jahres auf. Das bestätigt ein Unternehmenssprecher.



Die Post- und Paketdienstleistungen sollen jedoch auch in Zukunft vor Ort angeboten werden können.

"Ich kann Ihnen bestätigen, dass wir unsere Filiale dort im Laufe des ersten Quartals 2026 schließen werden. Einen konkreten Termin gibt es dafür noch nicht. Die Post- und Paketdienstleistungen können Kunden auch nach der Schließung unserer Filiale in Bad Hersfeld im gewohnten Umfang in der Umgebung nutzen. Dafür wird die Deutsche Post rechtzeitig eine Partnerfiliale in der Nähe zur Verfügung stellen, in der Regel in einem Geschäft des lokalen Einzelhandels", schreibt das Unternehmen auf Anfrage von OSTHESSEN|NEWS.

Die Kunden würden rechtzeitig über den genauen Termin informiert. Die nächste Postbank-Filiale befindet sich in Fulda. Die kostenlose Bargeldversorgung in Bad Hersfeld sei über die Cash Group gewährleistet. Zudem biete die Postbank Beratungen per Video und Telefon an.

Kundenverhalten habe sich verändert

Zu den Hintergründen, weshalb Filialen geschlossen werden, schreibt das Unternehmen unter anderem: "Wie andere Institute auch prüft die Postbank auf Basis des Kundenverhaltens laufend ihr Vertriebsnetz. Durch die fortschreitende Digitalisierung beobachten wir schon länger eine deutliche Veränderung im Verhalten der Kundinnen und Kunden der Postbank. Wir stellen fest, dass unsere Mobile- und Online-Angebote zunehmend stärker genutzt werden, und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Das gilt sowohl für das klassische Online-Banking als auch für den Online-Abschluss von Produkten wie privaten Ratenkrediten, oder ergänzende digitale Angebote wie die virtuelle Verbindung zu unseren Beraterinnen und Beratern. Diese Veränderungen führen dazu, dass Kundinnen und Kunden die stationären Angebote in den Filialen weniger stark nachfragen."

Aufgrund dieser Entwicklung werde sich die Postbank mittelfristig zu einer "Mobile-First"-Bank entwickeln, die ihren Kundinnen und Kunden alle Produkte und Services bequem über Mobiltelefon, Tablet sowie für die persönliche Beratung über ein gestrafftes Filialnetz anbiete. (hhb/pm) +++



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