750.000 Euro Investition
Feuerwehr Alsberg feiert Jubiläum und Einweihung
Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) Stadtbrandinspektor Jens Bangert.
Fotos: Andreas Bejm
30.08.2025 / BAD SODEN-SALMÜNSTER -
Doppelter Grund zur Freude in Alsberg: Die Freiwillige Feuerwehr des kleinsten Stadtteils von Bad Soden-Salmünster feierte am Freitagabend ihr 40-jähriges Bestehen – und zugleich die offizielle Einweihung der Erweiterung des Feuerwehrhauses.
Rund 750.000 Euro wurden in das Bauprojekt investiert. Nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren konnte das erweiterte Feuerwehrhaus nun offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Herzstück ist die neue Fahrzeughalle, die für das im kommenden Jahr eintreffende Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) notwendig wurde. Darüber hinaus entstanden moderne Umkleideräume und sanitäre Anlagen: getrennte Umkleiden für Männer und Frauen sowie neue Duschen, die über den Bereich der bestehenden öffentlichen WCs zugänglich sind. Mit den Umbaumaßnahmen ist nun auch die geforderte Schwarz-Weiß-Trennung gewährleistet.
Zur Feierstunde konnte die Alsberger Wehr zahlreiche Gäste begrüßen. Vor Ort waren Bürgermeister Dominik Brasch, Bettina Müller als Vertreterin für den Landrat, Kreisbrandinspektor Markus Busanni sowie Stadtbrandinspektor Jens Bangert. Auch fast alle Stadtteilwehren waren der Einladung gefolgt, was die enge Verbundenheit innerhalb der Feuerwehr-Familie deutlich machte. Die Segnung des Hauses erfolgte durch Diakon Wystrach.
In den Ansprachen wurde die Bedeutung der Alsberger Wehr für den Stadtteil hervorgehoben. Gerade weil Alsberg die kleinste Feuerwehr im Stadtgebiet ist, habe man mit viel Engagement in den letzten 40 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag für Sicherheit und Gemeinschaft geleistet. Mit der Erweiterung und dem neuen Fahrzeug sei die Wehr nun auch für die Zukunft bestens aufgestellt.
Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich die neuen Räumlichkeiten anzusehen. Bei Essen, Getränken und geselligem Beisammensein wurde das Jubiläum noch bis in die Abendstunden gefeiert. (Andreas Bejm) +++