Musik, Toleranz und kulturelle Vielfalt
Die Stadt klingt bunt: Musik aus aller Welt begeistert über 1.400 Besucher
Fotos: Fulda klingt bunt
29.08.2025 / FULDA -
Bereits zum fünften Mal verwandelte der Verein "Musik und Tanz" am vergangenen Samstag die Fuldaer Innenstadt in eine internationale Bühne. Unter dem Motto "Fulda klingt bunt" wechselten sich den ganzen Tag über verschiedene Musikgruppen auf der Bühne vor der Stadtpfarrkirche ab und begeisterten zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer.
Von kraftvollem Flamenco aus Spanien (Los Caoticos), gefühlvollen irischen Jigs und Reels (Friends of Irish Music), über die Klänge des Vorderen Orients (Alan Mustafa & Ashot Aivazian) bis zu anrührenden Klezmer- und Balkantönen (Yerlos Vej) – die Vielfalt der musikalischen Darbietungen zeigte eindrucksvoll, welche kulturelle Bandbreite Musikerinnen und Musiker aus aller Welt nach Fulda bringen. Mittelalterliche Weisen (Die Spielleute) und die Rhöner KartoffelKapelle (die einzige Kapelle mit Pelle) rundeten das abwechslungsreiche Programm ab.
"Wertvoller Einsatz für eine tolerante Welt"
Die musikalische Reise eröffnete Stefan Grauel, Magistratsmitglied der Stadt Fulda, in Vertretung des Oberbürgermeisters und Schirmherrn Dr. Heiko Wingenfeld, mit einem Grußwort. Grauel betonte den Gedanken der Völkerverständigung und die vom Verein geförderte Toleranz. "Über die Freude an der Musik über alle Grenzen hinaus wird in Frieden und Respekt ein wertvoller Einsatz für eine tolerante Welt von morgen geleistet", sagte Grauel. Ein besonderer Dank ging an Bernhard Oswald, den Vereinsvorsitzenden, und die musikalischen Leiter Ulrich Balzer und Anne Reumann.
Stadtpfarrer ergreift das Wort
Auch Stadtpfarrer Stefan Buß begrüßte die Veranstaltung als Ort des friedlichen Miteinanders. Er drückte seine Hoffnung aus, dass der Klang nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen erreiche. Nach einem Segenswort griff er selbst in die Gitarrensaiten und eröffnete mit dem Friedenslied "Hewenu shalom alechem" den bunten Reigen internationaler Rhythmen.Durch das Programm führte Deepica Sachdeva. Zahlreiche tanzbegeisterte Gäste ließen sich schnell mitreißen, schwenkten das Tanzbein und setzten so den Gedanken des musikalischen Miteinanders in Bewegung. Besonders amüsiert reagierte das Publikum auf den Hit "Ich wollt, ich wär´ ein Huhn" der Rhöner Kartoffel-Kapelle. Mitsingen und Mitgrooven war stets möglich, und spätestens beim Kreuzberglied verband die Musik alle Anwesenden.
Über 1400 Zuhörende
Insgesamt zeigten sich die Veranstalter sehr zufrieden mit über 1.400 Zuhörenden, die von der Treppe der Stadtpfarrkirche oder auf den bereitgestellten Bänken sitzend, den Musikerinnen und Musikern applaudierten.