Obstbaumglück und Netzfabrik
Zwei Gründer im Halbfinale: Start-ups trainieren für Hessischen Gründerpreis
Fotos: Moritz Pappert
26.08.2025 / FULDA -
Zwei Start-ups aus der Region haben es in diesem Jahr ins Halbfinale des Hessischen Gründerpreises geschafft: "Obstbaumglück" aus Fulda und die "Netzfabrik Rudolf Baumbach" aus Lauterbach (Vogelsbergkreis). Am 3. September präsentieren sie ihre Geschäftsideen in einem fünfminütigen Pitch vor der Jury. Zur Vorbereitung nehmen sie am Montag am traditionellen Pitch-Training teil.
"Obstbaumglück" wird von Daniel Berghold geführt. Er ist zertifizierter Obstbaumwart und Streuobst-Pädagoge und bietet naturnahen Obstbaumschnitt, Jungbaum‑ und Streuobstwiesenpflege sowie Umweltbildungskurse an. Sein Ziel: Naturverständnis fördern und gesunde, ertragreiche Obstgehölze langfristig zu erhalten.
Worauf kommt es an?
Und worauf kommt es beim Pitchen an? "50 Prozent ist Personality, der Rest ist Verständnis über das Unternehmen. Man muss dahinter stehen", erklärt Florian Albinger von der Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die das Training organisiert. "Das Training hilft den Gründern dabei, entspannter in den Pitch zu gehen und sich dadurch besser auf sich zu konzentrieren", macht Albinger deutlich. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass beide Gründer noch nie vorher gepitcht haben. Für sie ist es also eine Premiere. "Für uns ist es ein toller Termin. Wir freuen uns, Ausrichter zu sein und dass die Gründer hier ein Training absolvieren können und konstruktives Feedback bekommen", sagt Carsten Veldung, geschäftsführender Gesellschafter von der Gebhardt + Moritz Steuerberatung, die in jedem Jahr die Räumlichkeiten für das Training stellt.
Was macht das Pitch-Training besonders?
Die Halbfinalisten zeigen ihre fünfminütigen Präsentationen in einem öffentlichen Rahmen und bekommen hochkarätiges Feedback. Das Format hat sich als jährliches Highlight in Fulda etabliert. Viele der Mentoren und Pitch-Trainer engagieren sich ehrenamtlich, um junge Gründer zu unterstützen und Fulda als Gründerstandort sichtbar zu machen. Abschließend sagt Florian Albinger: "Das Ziel ist es, dass alle ins Finale kommen. Die Chancen dafür stehen dieses Jahr sehr gut." (Moritz Pappert) +++