Weltmeisterschaft in Osthessen
Präzision und Leidenschaft: Schützen aus 14 Nationen kämpfen um Gold
Fotos: goa
25.08.2025 / ALSFELD -
Auf Stockholm 2023 folgte Alsfeld, und in zwei Jahren geht es nach Australien: Der Bund der Militär- und Polizeischützen (BDMP) trug im Auftrag der World Association (WA) 1500 an sieben Wettkampftagen die Weltmeisterschaft auf der BDMP-eigenen Schießanlage am Alsfelder Homberg aus und feierte so das 25-jährige Bestehen der WA 1500.
Im Rahmen der feierlichen Siegerehrung am Sonntagnachmittag zogen WA-Präsident Friedrich Storrer und BDMP-Präsident David Brandenburger begeistert Bilanz: toller Sport, ein internationales freundschaftlich-familiäres Miteinander auf einer ideal geeigneten Anlage ließen bei besten äußeren Bedingungen keine Wünsche offen.
Für die WM qualifiziert hatten sich Schützen der nationalen Verbände aus Österreich, Italien, Kanada, Rumänien, Schweden, Niederlande, Norwegen, Tschechische Republik, Nordirland, Australien, Südafrika, Litauen, Großbritannien und Deutschland.
Erfolgreiche hessische und deutsche Schützen
Der für die SLG Diez schießende Markus Emmel wurde im Einzel Weltmeister mit dem 4-Zoll-Standard-Revolver, außerdem mit Teampartner Bernhard Paul Team-Weltmeister Revolver 1500. Damit setzte er seine Alsfelder Erfolgsgeschichte der Deutschen Meisterschaft mit der dynamischen Kurzwaffe fort, in der er vor wenigen Wochen als erster Schütze überhaupt in der Disziplin NPA-D mit "Full House" ohne jeden Fehlring geblieben war. Mit ihm freute sich seine Frau Rike, die im Range-Officer-Team ihren Beitrag zum Gelingen der WM lieferte. Mit Abstand bester Einzelschütze der gesamten WM war der für die SLG Berlin startende Ralf Vanicek, der alle vier WM-Titel der großen 150-Schuss-Serien abräumte. Werner Hilpert kommentierte hochachtungsvoll: "Das ist ein Hammer, mit welcher Dominanz und Unerschütterlichkeit Ralf schießt, und das schon seit 20 Jahren auf diesem Niveau." Hilpert weiß, wovon er spricht, er ist selbst Master-Schütze, die zweithöchste BDMP-Klasse.