Brotzeit statt klassisches Restaurant
Wieder Leben am Roten Moor: Nabu-Haus startet Ende Januar neu durch
Fotos: Mia Schmitt
02.01.2026 / GERSFELD (RHÖN) -
Am Roten Moor spazieren gehen und danach wie in Österreich eine leckere Wurst- und Käseplatte genießen - genau das wird ab Ende Januar im Nabu-Haus in der Rhön möglich sein. Nach monatelanger Schließung kommt jetzt nämlich wieder unter dem Namen "Rotes Haus - Die Brotzeit-Hütte am Roten Moor" Leben in die Gemeinde Gersfeld.
Zur Einordnung: Das vorherige Pächterehepaar Maria und Herbert Adolph hat zum Ende des Monats August 2025 die Pacht beendet. Nabu-Geschäftsführer der Organisation Jan Sachse teile auf OSTHESSEN|NEWS-Anfrage mit: "Herr Adolph hat aus eigenen Gründen den Pachtvertrag nicht verlängert. Diese Entscheidung hat er uns rechtzeitig mitgeteilt und wir waren dauerhaft im Austausch. Für uns ist das natürlich schade, diesen Anlaufpunkt zu schließen. Dementsprechend sind wir aber daran interessiert, eine Wiedereröffnung zu ermöglichen." Knapp fünf Monate später ist es dann soweit: Ende Januar soll das Gebäude unter dem neuen Betreiber Kevin Lohfink wieder öffnen.
Kein klassisches Restaurant
In einer gemeinsamen Pressemitteilung machen die Nabu-Stiftung hessisches Naturerbe und Lohfink darauf aufmerksam, dass der Betrieb zunächst schrittweise startet. "Das Rote Haus wird künftig bewusst kein klassisches Restaurant, sondern eine bodenständige Brotzeit-Hütte zum Einkehren sein. Angeboten werden einfache Brotzeiten wie Wurst- und Käseplatten, Obatzter, Bratwürste, einfache Kindergerichte wie Pommes oder Chicken Nuggets sowie Getränke, darunter Bier." Für Wanderer, Spaziergänger und Regionsliebende wirklich passend. Schließlich sollen auch die Lademöglichkeiten für E-Bikes weiterhin zur Verfügung stehen. Unabhängig von der Jahreszeit oder vom Anlass lädt das Rote Haus jegliche Ausflügler dazu ein, "eine Pause einzulegen, zusammenzukommen und den Aufenthalt in der Rhön bewusst zu genießen - sei es als Ziel einer Wanderung, als Zwischenstopp, auf einer Radtour, als Treffpunkt für Familien oder als ruhiger Ort für Seniorinnen und Senioren."
"Wir möchten ein Ort sein, an dem man gerne einkehrt"
Der neue Betreiber blickt voller Vorfreude in die kommende Aufgabe, so sagt er: "Ich freue mich sehr, an diesem besonderen Standort mitten in der Natur meiner Leidenschaft nachgehen zu dürfen. Mir ist wichtig, dass das Rote Haus ein offener Ort wird – für Einheimische und Gäste sowie für die Region im Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen." So verstehe er auch den bewussten Beitrag für die Umgebung. "Ich bin mir der besonderen Verantwortung dieses Standorts sehr bewusst und trage sie mit großer Wertschätzung. Umso mehr freut es mich, vor Ort Arbeitsmöglichkeiten schaffen und Menschen aus der Region einbinden zu können."