Sorge um gemeinsames Haus

Sich der Schöpfung erinnern - Gottesdienst unter freiem Himmel

Mit einem Wortgottesdienst unter freiem Himmel im „WeidEllipsium“ erinnerten das Dezernat Weltkirche des Bistums Fulda, Kolping, KAB und kfd am Donnerstagabend an das zehnjährige Jubiläum der Enzyklika „Laudato si“ und machten auf die Dringlichkeit wirksamer Klima- und Umweltschutzmaßnahmen aufmerksam.
Fotos: Anna Weißenberger

22.08.2025 / FULDA - In diesem Jahr jährt sich die Veröffentlichung der wegweisenden Sozial- und Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus zum zehnten Mal. Dieses Jubiläum nutzte das Dezernat Weltkirche des Bistums Fulda, Kolping, KAB und kfd und machte im Rahmen eines Wortgottesdienstes unter freiem Himmel im "WeidEllipsium" im ehemaligen Kulturgarten der LGS am Donnerstagabend darauf aufmerksam, wie dringlich effiziente Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz sind.



"Zehn Jahre ist es her, dass Franziskus seine Enzyklika veröffentlicht hat. In. Dieser spricht er als erster Papst alle Menschen der Erde an, denn er sorgte sich um das gemeinsame Haus", erzählte Sylvia Köhler zu Beginn, "Ich würde es gerne in den Worten der Enzyklika ausdrücken: Die christliche Spiritualität schlägt ein anderes Verständnis von Lebensqualität vor und ermutigt zu einem Lebensstil, der fähig ist, sich zutiefst zu freuen, ohne auf Konsum versessen zu sein."

Zu einem solchen Lebensstil ermutigte auch Johanna Elm: "Wir sind mit dem Gedanken aufgewachsen, dass wir Eigentümer und Herrscher über Gottes Schöpfung sind. Am Ende des ersten Schöpfungsberichtes heißt es ‚Gott sah alles an, was er gemacht hatte und es war gut‘. Das gilt der gesamten Schöpfung, deshalb ist der Mensch nicht frei, sie auszubeuten oder gar zu zerstören." Viel mehr sei es Aufgabe des Menschen, wie ein Gärtner auf Erden zu sein und sich um den Garten Gottes zu kümmern, denn "dann blüht er auf und schenkt Freude".

Auch nach dem Wortgottesdienst war der Abend nicht vorbei: Bistum, Kolping, KAB und kfd luden auf Spendenbasis zu kalten Getränken und Snacks ein, natürlich alles regional und nachhaltig. Der Erlös geht an einen Kindergarten in Ghana. (Anna Weißenberger) +++

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