Ehemaliger Direktor im Klinikum
Bleibende Verdienste: Prof. Winfried Fassbinder erhält Landesehrenbrief
Foto: Stadt Fulda
21.08.2025 / FULDA -
Im feierlichen Rahmen bei einem Empfang im Grünen Zimmer des Fuldaer Stadtschlosses ist der ehemalige Direktor der Medizinischen Klinik III am Klinikum Fulda, Prof. Dr. med. Winfried Fassbinder, mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Auch wenn er sich zweifellos große Verdienste um die medizinische Versorgung in Osthessen und die hessische Ärzteschaft erworben hat – den Landesehrenbrief erhielt er nicht als Mediziner, sondern für sein ehrenamtliches Engagement: als Impulsgeber und Mitstreiter für die "Fuldaer Tafel" sowie als langjähriges Vorstandsmitglied des Fördervereins für die Telefonseelsorge Fulda.
Er beleuchtete unter anderem noch einmal die wichtige Rolle, die der Geehrte bei der Gründung der Fuldaer Tafel am 29. Januar 2004 spielte, "schließlich trägt er die Mitgliedsnummer 2", sowie sein permanentes Engagement in den folgenden beiden Jahrzehnten, als er sich immer wieder für verschiedene Vorstandsämter in die Pflicht nehmen ließ. Die "Fuldaer Tafel" sei ein schönes Beispiel für eine mustergültige bürgerschaftliche Initiative für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stünden, sagte der OB. Als Ehrungsanreger ergänzte der amtierende Vorsitzende der Tafel, Stefan Schunck, auch den persönlichen Einsatz Fassbinders bei der Suche nach geeigneten Persönlichkeiten für Vorstandsämter sowie seine "hervorragenden Kontakte nach Wiesbaden".
Dialysezentrums in Fulda begann. Auch auf die Umstände, wie es dazu kam, dass der neue Chefarzt seinen Wohnsitz nicht – wie vom damaligen OB Dr. Wolfgang Hamberger dringend empfohlen – in der Stadt Fulda, sondern in der Nachbarkommune Künzell nahm, ging Prof. Fassbinder ein. Die Ehrung jedoch konnte im Fuldaer Stadtschloss stattfinden und nicht am Wohnort – schließlich fand das berufliche und ehrenamtliche Wirken vor allem in der Stadt Fulda statt.