Patientenakademie des Klinikums
"Wenn es den Nieren an die Nieren geht": Das können Sie für die Gesundheit tun
Foto: picture alliance / Zoonar | TIGULLA VIJAYA CHANDAR
20.08.2025 / FULDA -
Unsere Nieren sind wichtig und haben viele Aufgaben: die Entgiftung, die Regulation des Wasserhaushalts und des Blutdrucks. Das Problem: Man merkt eine Schädigung der Niere oft erst zu spät, um eine Nierenersatztherapie dauerhaft zu verhindern. Im Rahmen der Patientenakademie des Klinikums Fulda gab Prof. Dr. Marion Haubitz, Direktorin der Medizinischen Klinik III (Nephrologie), am Dienstag im Hörsaal Tipps und Anregung rund um das Thema Niere.
Ein Marker dafür ist das Kreatinin. Das Problem dabei sei allerdings, dass man früh reagieren muss. Auch, wenn der Nierenwert noch nicht sehr hoch ist. Denn dieser steigt erst, wenn die Nierenfunktion bereits um mehr als 50 Prozent eingeschränkt ist. Auch die Muskelmasse beeinflusst die Deutung des Kreatininwertes. Der Kreatininwert wird über den Urin festgestellt. Klar ist: "Eiweiß gehört nie in den Urin. Dann ist immer etwas nicht in Ordnung", so Haubitz.
Das mögen die Nieren - und ihre Gesundheit
Symptome für eine Schädigung der Niere sind unter anderem Müdigkeit, abnehmende Leistung, Appetitlosigkeit, Luftnot und Ödeme, Blässe und Knochenschmerzen. Ursachen für Nierenerkrankungen können Bluthochdruck und Diabetes sein. "Beides ist gut behandelbar", macht Haubitz Hoffnung.