Weiterer schwerer Unfall am Stauende
60 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen: Lkw steht in Vollbrand
Fotos: Marvin Myketin
17.08.2025 / WILDECK -
"Beim Eintreffen der Feuerwehr hat der Lkw bereits in voller Ausdehnung gebrannt", berichtet Tobias Mötzing, stellvertretender Gemeindebrandinspektor von Wildeck. Die ersten Kräfte aus Obersuhl seien schnell vor Ort gewesen, konnten das Ausmaß des Brandes jedoch nicht alleine bewältigen. "Wir haben dann großräumig nachalarmiert", so Mötzing weiter.
Weitere Wehren rücken aus
Daraufhin rückten weitere Einheiten aus Wildeck, Ronshausen, Bad Hersfeld und Rotenburg an. Auch der Ortsverband des DRK Obersuhl sowie der Rettungsdienst waren im Einsatz. Insgesamt kämpften rund 60 Kräfte gegen die Flammen. Laut Mötzing gestalteten sich die Nachlöscharbeiten schwierig: "Wir haben aktuell umfangreiche Nachlöscharbeiten, die sich etwas schwierig gestalten, weil das Fahrzeug entladen werden muss. Die Nachlöscharbeiten werden sich mit Sicherheit bis 18 oder 19 Uhr ziehen." A4 zwischenzeitlich voll gesperrt
Für die Dauer der Löscharbeiten sowie die anschließende Bergung musste die A4 in Fahrtrichtung Osten voll gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Wasserversorgung wurde durch einen Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge aus der Ortslage Obersuhl sichergestellt. Dazu wurde auf der Autobahn ein Behälter aufgebaut, aus dem das Wasser für die Löscharbeiten entnommen wurde. Weiterer schwerer Unfall am Stauende
Im Stauende, rund zwei Kilometer hinter der Abfahrt Wildeck-Hönebach, ereignete sich ein weiterer Unfall. Eine 20-jährige Autofahrerin aus dem Werra-Meißner-Kreis übersah das Stauende auf dem rechten Fahrstreifen, wich nach links aus und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie schleuderte vom linken Fahrstreifen zurück auf den rechten und prallte auf das Heck eines 54-jährigen Fahrers aus Weimar.