Auf dem Rückflug ins Klinikum
Laserpointer trifft Rettungs-Heli-Pilot im Auge: Lebensgefahr wegen Spaß?
Archivbilder: O|N/Christian P. Stadtfeld/Hendrik Urbin
15.08.2025 / FULDA -
Mal eben aus Spaß mit diesen "coolen" Laserpointern in den Himmel strahlen: Wie weit der grüne Strahl wohl reicht? Und besonders krass ist es, wenn auch noch ein Hubschrauber um die Ecke kommt. Mal eben den "anstrahlen". Eine unfassbar dumme Idee!
So geschehen am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr am westlichen Stadtrand von Fulda. O|N hat darüber berichtet.
Der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 28 war gerade auf dem Rückflug aus Marburg kommend zurück zu seiner Heimatbasis am Klinikum Fulda. Die Crew hatte eine schwerstverletzte Patientin nach einem häuslichen Treppensturz aus der Region Alsfeld (Vogelsbergkreis) zur Behandlung ins Uniklinikum auf den Lahnbergen geflogen und wollte nun in den wohlverdienten Feierabend. In der Abenddämmerung ist besondere Vorsicht geboten.
Aus verschiedenen Gründen lebensgefährlich
So eine Situation ist aus verschiedenen Gründen lebensgefährlich und alles andere als ein dummer Streich. "Trifft der Laserpointer ein Auge, so kann dies zu schweren Verletzungen bis hin zur Erblindung des Auges führen", sagt Oesterle zu den möglichen Folgen der direkt betroffenen Person, in diesem Fall des Piloten. Was, wenn er sein Fluggerät nicht mehr steuern kann und der Hubschrauber gar abstürzt?Tatort schnell verifiziert
Denn die Helden der Lüfte wollen nur eins, Mitmenschen durch ihren Einsatz retten und nicht sich selbst oder andere in extreme Gefahr bringen, weil sie mutwillig oder aus reinem Spaß an der Freude von Laserpointern getroffen werden. (Hans-Hubertus Braune) +++
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