Glück im Unglück: Grubber-Fahrer rettet Feld vor Niederbrennen
Am Dienstagnachmittag kam es zu einem Brand eines Feldes. Der Held des Tages: Der Grubber-Fahrer, der die Feuerwehr unterstützte.
Fotos: Mortiz Bindewald
13.08.2025 / BURGHAUN -Er ist der Held des Tages - der Grubber-Fahrer, der geistesgegenwärtig reagierte und das Feld vorm Niederbrennen rettete. "Glücklicherweise war der Landwirt mit seinem Grubber schnell vor Ort und konnte die stehende Frucht unter die Erde einarbeiten. Damit hat er eine Sperre für die Flammen errichtet und somit verhindert, dass sich der Brand ausweitet", lobte Holger Rausch, Gemeindebrandinspektor der Marktgemeinde Burghaun.
Gegen 15:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Vegetationsbrand zwischen Burghaun (Landkreis Fulda) und dem Ortsteil Langenschwarz an der Schlitzer Straße alarmiert. "Hier ging von einem Mähdrescher ein Funkenflug oder ähnliches aus und das zur Hälfte gemähte Feld fing an zu brennen. Der Fahrer des landwirtschaftlichen Geräts hat schnell reagiert und Unterstützung gerufen. Wir haben dann noch den kleinen Streifen abgelöscht, der bei unserem Eintreffen noch in Brand war", erklärte Rausch im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.
Etwa ein halber Hektar des Feldes ist den Flammen zum Opfer gefallen. "Wir haben versucht, mit möglichst wenig Wasser eine möglichst große Fläche nass zu machen", schilderte Rausch das Vorgehen der Feuerwehr. Ein Pluspunkt des Einsatzes war die Lage des Feldes. "Selbst wenn sich das Feuer ausgeweitet hätte, hätten sich die Flammen aufgrund des Hangs in Richtung Straße entwickelt", so der Gemeindebrandinspektor. Dennoch war für ihn klar: "Der Grubber-Fahrer war der Held des Tages."
Vor Ort waren die Feuerwehr Burghaun, Rothenkirchen, Schlotzau und Kiebitzgrund (Gemeinde Burghaun) mit insgesamt 40 Einsatzkräften. (mis) +++