Investition in die Zukunft
65.000 Euro für mehr Schlagkraft: DRK stellt neuen Gerätewagen in Dienst
Fotos: Marvin Myketin
05.08.2025 / LAUTERBACH -
Mit Blaulicht und Stolz hat der DRK-Kreisverband Lauterbach am Samstag auf dem Gelände der Geschäftsstelle ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt: Einen Gerätewagen Logistik (KatS), der künftig für noch mehr Schlagkraft und Flexibilität im Einsatzfall sorgen soll. Finanziert wurde das rund 65.000 Euro teure Fahrzeug durch den Ortsverein Lauterbach mit Unterstützung des Kreisverbandes – eine Investition in die Zukunft der regionalen Katastrophenschutzeinheiten.
Der Gerätewagen Logistik ist ein gebrauchter LKW mit wenigen Kilometern, der speziell für die logistische Unterstützung bei Einsätzen umgebaut wurde. Bei der offiziellen Übergabe betonten Vertreter des DRK, wie wertvoll die Neuanschaffung für die Einsatzfähigkeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sei. Benedikt Geiger, Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Lauterbach, erklärte: "Das Fahrzeug ist ausgestattet mit einem Stromerzeuger und einer Lichteinheit. Wir sind komplett autark und mobil mit dem Fahrzeug." Dabei sei das Konzept bewusst einfach gehalten: "Es ist fest nicht viel auf dem Fahrzeug verbaut. Konzept: Sachen aufladen und zu einem Übergabepunkt bringen."
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Das Einsatzspektrum des Wagens ist breit. Dank eines variablen Beladungssystems mit Hartschalenkoffern kann das Fahrzeug auf die unterschiedlichsten Anforderungen angepasst werden – von Versorgungsgütern über Zelte bis hin zu technischen Geräten. Geiger betonte: "Wir können alles draufladen in unseren Hartschalenkoffer." Zwei Personen – ein Fahrer und ein Beifahrer – können. Beide sollten laut Geiger einen speziellen Logistiklehrgang absolviert haben. Landrat stellt das Fahrzeug in den Dienst
Auch Landrat Dr. Jens Mischak ließ es sich nicht nehmen, das Fahrzeug persönlich in den Dienst zu stellen. Er lobte das Engagement des Vereins: "Ich freue mich, dass der Ortsverein das Fahrzeug in Dienst stellen kann. Es ergänzt eine Lücke, die es gegeben hat. Man kann jetzt in sehr kurzer Zeit vor Ort sein und kann die Einsatzkräfte versorgen. Das hat sich der Ortsverein gut ausgedacht und hervorragend umgesetzt."