"Eindruck vor Ort ist wichtig"
1. Hessen-Termin: Bundesgesundheitsministerin Warken in Pflegeeinrichtung
Fotos: Andreas Bejm
03.08.2025 / DREIEICH -
Erst vor wenigen Tagen hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kostensenkende Maßnahmen angesichts der Debatte um gestiegene Eigenanteile für Pflegeheime gefordert. Passend dazu besuchte sie nun selbst ein Pflegeheim - und zwar in Hessen. Am Freitag hatte die 46-Jährige ihren ersten offiziellen Termin in Hessen, in Dreieich (Kreis Offenbach), im neuen Amt als Gesundheitsministerin.
Zusammen mit der Hessischen Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) hatte Nina Warken die Gelegenheit, sich mit den Mitarbeitern und Bewohnern der Pflegeeinrichtung, dem Johanniter-Haus Dietrichsroth, auszutauschen. Thema waren hier unter anderem die Angebote der Einrichtung, die Situation vor Ort und die Bürokratie.
Große Herausforderungen
Doch man stehe auch vor großen Herausforderungen. Unter anderem beschäftigt die Ministerin die Bezahlbarkeit, der Eigenanteil und Fachkräftemangel. "Wir müssen all die Dinge in den Blick nehmen, aber da tut sich was", macht Warken deutlich. Deshalb wurde auch eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Bund und Ländern gegründet. "Der Zukunftspakt Pflege soll schnelle Ergebnisse liefern", sagt die CDU-Politikerin.