Sommer-Tour "MathiasKommtRum"

Vogelsberggarten ist ein Kleinod der Region

Auf seiner Sommer-Tour "MathiasKommtRum" hat der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Mathias Wagner, mit seinem Fahrrad Station in Ulrichstein gemacht.
Fotos: Dieter Graulich

26.07.2025 / ULRICHSTEIN - Auf seiner Sommer-Tour "MathiasKommtRum" hat der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Mathias Wagner, am Donnerstag mit seinem Fahrrad Station in Ulrichstein gemacht. Von Grünberg auf dem R 7 her kommend radelte er zum Vogelsberggarten.

Mit Bürgermeister Dr. Steffen Scharmann, Vertretern der Schutzgemeinschaft Vogelsberg, des Förderverein "Vogelsberggarten" und örtlichen GRÜNEN sprach er zum einen über die Grundwasserentnahme im Vogelsberg zur Wasserversorgung für das Rhein-Main-Gebiet. Zum anderen stand bei einem Rundgang mit Geschäftsführer Richard Golle der Vogelsberggarten im Mittelpunkt.

Wagner: "Die Wasserentnahme für das Rhein-Main-Gebiet und ihre Auswirkungen auf den Vogelsberg sind ein Dauerthema. Und es verdeutliche einmal mehr, wie wichtig ein sorgsamer und sparsamer Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser ist. Hier müssen Lösungsansätze gefunden werden, die für alle Seiten tragbar sind." In Ulrichstein musste ein neuer, tieferer Brunnen gebohrt werden. Dadurch erhöhen sich die Kosten für die Anwohnerinnen und Anwohner: Sie zahlen doppelt so viel für ihr Wasser wie beispielsweise die Frankfurter.

Generell müsse Energie- und speziell Wassersparen bei allen neuen Projekten mit im Vordergrund stehen. Als schlechte Beispiel wurde der Neubau des Amtes für Bodenmanagement und des Finanzamtes in Lauterbach angesprochen. Hier seien weder Zisternen noch Solaranlagen eingebaut worden.


Zum Vogelsberggarten war zu hören, dass die Finanzierung der sechs Hektar großen Anlage rund um die Burgruine auf dem Schlossberg durch Fördergelder und Spenden ein permanentes Thema sei. Wagner: "Der Garten ist ein lebendiges Bild für Pflanzenvielfalt, die vielerorts bedroht ist. Er ist ein echtes Kleinod der Region. Heimische Pflanzenarten werden hier gehegt und gepflegt. Besucherinnen und Besuchern können diese natürliche Pracht erkunden.

Das ist besonders für Kinder und Jugendliche interessant und wichtig. Der Förderverein leistet unschätzbar wertvolle Arbeit." Nach einem intensiven Rundgang durch die bereits seit 1987 geplante und 2001 begonnene Anlage sowie einem Abschlussgespräch, startete der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf dem Radfernweg R 7, weiter zur Übernachtung nach Lauterbach.

Von hier aus soll es zum "Burg-Herzberg-Festival" weiter gehen. Mit jährlich über 10.000, in einzelnen Jahren bis zu 20.000 Besuchern ist es sowohl das größte als auch das älteste Freiluft-Hippie-Festival Europas. (gr)+++

X