Mutiger Widerstand gegen Hitler
CDU Stadtverband und Reservisten gedenken des Attentats vom 20. Juli 1944
Oberst d.R. Volker Stein, ehemaliger Landesvorsitzender des Reservistenverbandes sprach zum 81.Jahrestags des Attentas auf Hitler
Alle Fotos: Martin Engel
21.07.2025 / FULDA -
Am 20. Juli 1944 versuchten Männer um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit einem Umsturz, Hitler zu töten und damit den Krieg zu beenden. Am Sonntag gedenken vielerorts in ganz Deutschland Menschen des 81. Jahrestags des Putschversuchs gegen das NS-Regime - auch in Fulda. Reservistinnen und Reservisten der Kreisgruppe Osthessen im VdRBw e.V. und Mitglieder des CDU-Stadtverbands erinnern an den mutigen Widerstand Claus Schenk Graf von Stauffenbergs und seiner Mitstreiter gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime.
Deren Einsatz für Freiheit, Recht und Menschlichkeit ist ein bleibendes Vermächtnis und Verpflichtung zugleich. Am 20. Juli 1944 hatte Claus Schenk Graf von Stauffenberg im damaligen Nazi-Hauptquartier den Zeitzünder der Bombe scharfgemacht, um so die Hitler-Diktatur gewaltsam zu beenden. Doch das Attentat scheiterte, Hitler überlebte. Stauffenberg und viele seiner Mitverschwörer wurden anschließend hingerichtet. Der CDU Stadtverband und die Reservisten gedachten am Sonntag gemeinsam der Opfer und erinnerten daran, wie wichtig es ist, für unsere
demokratischen Werte einzustehen – damals wie heute.
Nach einem gemeinsamen Gottesdienst wurden am am Platz der Weißen Rose feierlich Kränze niedergelegt. Oberst d.R. Volker Stein, ehemaliger Landesvorsitzender des Reservistenverbandes, würdigte in seiner Ansprache den mutigen Eibsatz der Männer und Frauen, die den Widerstand gegen das NS-Regime vorbereitet und den gescheiterten Versuch mit ihrem Leben bezahlt hatten. Der 20. Juli sei seit Ende des Zweiten Weltkrieges ein wichtiger Tag der deutschen Geschichte, an dem man auch daran erinnern müsse, dass in dem Jahr nach dem missglückten Putsch im letzten Kriegsjahr noch mehr Menschen starben als in den vier Jahren zuvor. Diesem sinnlosen Sterben hatten die Widerstandskämpfer mit dem Attentat auf Hitler ein Ende setzen wollen.
Fuldas Bürgermeister und Vorsitzender des CDU Stadtverbands Dag Wehner betonte in seiner Ansprache, dass das Vermächtnis der mutigen Männer und Frauen des 20. Juli unser Auftrag sei. Nicht alle von uns seien dazu berufen, auf diese Weise Geschichte zu schreiben, aber wir alle seien gefragt, Haltung zu zeigen. Demokratie lebe von Menschen, die sich für sie einsetzten. "Lassen Sie uns aus der Geschichte lernen - nicht als nostalgischer Rückblick, sondern als Verpflichtung: für ein freies, offenes und gerechtes Land, für Europa, für die Menschen in der Ukraine und für unsere Kinder", schloss Dag Wehner. (ci)+++