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"Realitätsfern und nicht zukunftsorientiert"

Hessens Schülervertretung kritisiert gesetzliches Handyverbot

Hessens Schülervertretung kritisiert gesetzliches Handyverbot
Symbolfoto: pixabay

27.06.2025 / REGION - Der Hessische Landtag hat das Gesetz zur Einführung eines landesweiten Handyverbots an Schulen verabschiedet. Mit der Änderung des Hessischen Schulgesetzes sollen Handys an Schulen künftig grundsätzlich verboten sein. Ausnahmen sind zwar durch Schulordnungen möglich, doch bleiben viele Regelungen vage.



"Das Gesetz ist realitätsfern. Smartphones sind längst ein fester Bestandteil des Alltags und des Lernens. Wer glaubt, Herausforderungen durch Verbote lösen zu können, handelt nicht zukunftsorientiert, sondern symbolpolitisch", stellt Laurenz Spies, Landesschulsprecher, klar. "Was wir brauchen, ist flächendeckende Medienbildung."

"Die Regierung behauptet, sie habe mit Schülern gesprochen – mit welchen weiß keiner", erklärt Ted Krämer, stellvertretender Landesschulsprecher. "Wir, als gesetzlich legitimierte Vertretung aller Schülern in Hessen, wurden weder im Vorfeld gefragt, noch informiert." Luca Dobrita, ebenfalls stellvertretender Landesschulsprecher, ergänzt: "Unsere ausführliche und fundierte Stellungnahme von März wurde schlichtweg übergangen. Keine Antwort, kein Gespräch, keine Auseinandersetzung. So sieht keine demokratische Beteiligung und keine echte Jugendpolitik aus!"

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