Lauterbach und Schlitz fusionieren
Starkes Signal für die Region: DRK-Ortsvereine schließen sich zusammen
Archivfoto: O|N / Carina Jirsch
26.06.2025 / REGION VB -
Ein historischer Schritt für die Region: Die DRK-Ortsvereine Lauterbach und Schlitz gehen künftig gemeinsame Wege. Nach intensiven Gesprächen und einstimmigen Voten beider Seiten ist der Zusammenschluss unter dem Dach des DRK Lauterbach beschlossen. Damit entsteht eine schlagkräftige Einheit mit fast 100 Ehrenamtlichen, die in Lauterbach und Schlitz künftig noch enger zusammenarbeitet.
Der DRK-Ortsverein Lauterbach wächst – in personeller, organisatorischer und geographischer Hinsicht. Nach monatelangen Abstimmungen wurde am 11. Juni 2025 der Zusammenschluss mit dem DRK-Ortsverein Schlitz offiziell beschlossen. Beide Ortsvereine agieren ab sofort unter der gemeinsamen Leitung des DRK-Ortsvereins Lauterbach. Die Satzung wurde entsprechend angepasst, unter anderem mit einer territorialen Erweiterung auf die Stadt Schlitz sowie einer Vergrößerung des Vorstandes.
Zuspruch aus der Politik
Zu den neu gewählten Beisitzern im erweiterten Vorstand zählen Manfred Lorenz und Karl Happel aus Schlitz. Bürgermeister Heiko Siemon (CDU) begrüßte die Entscheidung ausdrücklich: "Das ist ein starkes Signal für die Zukunft. Die bereits langjährig gute Zusammenarbeit wird dadurch noch weiter gestärkt. Ich bin dankbar, das DRK als verlässlichen Partner im Schlitzerland an unserer Seite zu wissen."Gemeinsam mit den bestehenden Verantwortlichen soll der Zusammenschluss in die Praxis umgesetzt werden. Auch der Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Lauterbach, Bernhard Ziegler, sowie Kreisgeschäftsführer Ralf Dickel, Bereitschaftsleiter Paul Schimanski und Thomas Müller, der frühere Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Schlitzerland, hatten sich an den Gesprächen beteiligt.
Beeindruckende Fakten
Die Zahlen sprechen für sich: Der DRK-Ortsverein Lauterbach zählt nun rund 1.850 Fördermitglieder, fast 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie mehr als 20 aktive Jugendliche im Jugendrotkreuz. Unter der Leitung von Thomas Falk und seinem Stellvertreter Gerno Hanitsch sowie Bereitschaftsleiter Paul Schimanski leisteten die Ehrenamtlichen allein im vergangenen Jahr rund 6.000 Einsatzstunden. Zehn Fahrzeuge – darunter zwei Rettungswagen – stehen für Notfälle, Sanitätsdienste und Katastropheneinsätze bereit.Der Schritt wird als zukunftsweisend angesehen: Durch die neue Struktur soll das ehrenamtliche Engagement in der Region weiter gefestigt werden – als Beitrag zu mehr Sicherheit und Versorgung im ländlichen Raum. (pm/cb) +++