"Eine Herzensangelegenheit der Stiftung"
Empathie, Respekt und Co.: Team Musiala Foundation stellt Entdeckerbuch vor
Foto: Jasemin Fettan
28.06.2025 / FULDA -
Wertevermittlung und Nachhaltigkeit: dafür steht die "Team Musiala Stiftung", die vor zwei Jahren in der Domstadt gegründet wurde. In Kooperation mit der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz will der Nationalspieler und Bayern-Fußballstar Jamal Musiala Kindern Werte vermitteln, die ihn auf seinem bisherigen Weg geprägt haben. "Das öffnet Türen", so Jasemin Fettan aus der Stiftung gegenüber OSTHESSEN|NEWS.
Am Donnerstagabend stellten Verantwortliche den Trainern und Eltern ihr erarbeitetes Entdeckerbuch vor und erklärten, was genau hinter dem Konzept steckt. Mit diesem Buch lernen Kinder dann einmal pro Woche im Rahmen ihres Fußballtrainings, was Werte genau sind und warum sie für ein gutes Miteinander so wichtig sind.
"Wir wollen den Kindern Zeit und Raum geben"
Dankbarkeit, Selbstfürsorge, Respekt, Empathie, Verantwortung und Wachstumsdenken: all das sind Werte, die die Kinder im Arbeitsbuch für sich entdecken können. "Es ist eine Herzensangelegenheit der Stiftung, diese weiterzuvermitteln", betonte Fettan. In sieben Wochen können Trainer mit den Kindern – im Alter von acht bis zwölf Jahren – die Module vor und nach dem Training bearbeiten. Los geht es mit Träumen und Zielen: "Kinder sind so vielen externen Reizen ausgesetzt. Sie sollen für sich selbst entscheiden, was sie sich für ihre Zukunft wünschen. Wir möchten ihnen Zeit und Raum geben", berichtete sie.
"Es geht zurück zu Jamals Wurzeln"
Die SG Barockstadt übernimmt als erster Fußballklub das Wertevermittlungsprogramm der "Team Musiala Stiftung". Jamals Karriere begann damals nämlich beim TSV Lehnerz. "Den Musialas lag es nah, dieses Pilotprojekt in einem Klub zu beginnen, der ihnen etwas bedeutet. Es geht zurück zu Jamals Wurzeln." Geschenke gibt es für die Kinder nach den sieben Wochen auch: "Wenn ein Team mitmacht, verdient es sich etwas - genauer gesagt ein Sack Bälle. Die Kinder spüren im Anschluss, dass sie etwas erreicht haben", so Fettan abschließend. (js)+++
Foto: Jasemin Fettan
Archivfoto: ON