Motorrad-Streife muss aufgeben
Verfolgungsjagd nach Motor-Cross-Stunt - Fahrer entwischt
Symbolfotos: O|N / Rene Kunze
17.06.2025 / FULDA -
Er steht auf dem Sitz seiner Maschine, fährt freihändig - dann versucht eine Motorradstreife ihn mit Blaulicht und Martinshorn zu stoppen. Der Fahrer flüchtet, liefert sich eine Verfolgungsjagd quer durch Fulda und entkommt. Jetzt sucht die Polizei nach ihm und bittet um Hinweise.
"Am Samstagnachmittag, gegen 16 Uhr, stellte eine Motorradstreife der Polizeistation Fulda an der Kreuzung Heinrichstraße / Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Sturmiusstraße eine auf dem Sitz seines Motorrads stehende und freihändig fahrende männliche Person fest", berichtet das Präsidium Osthessen am Montag.
"Mit hoher Geschwindigkeit durch den Schlossgarten"
Der Polizeibeamte habe den Motorradfahrer daraufhin mittels Blaulicht und Martinshorn zum Anhalten aufgefordert, was dieser jedoch ignorierte. Dann sei der Mann "mit hoher Geschwindigkeit" in den Schlossgarten geflüchtet. Im weiteren Verlauf fuhr der Motorradfahrer über die, aufgrund einer Veranstaltung im Innenstadtbereich abgesperrte, Pauluspromenade, den Fußweg Michaelsberg, den Eduard-Schick-Platz, Hinterburg, Horaser Weg, die Weimarer Straße, in den Auegärten (Wohnanlage), Langenbrückestraße, Horaser Weg und anschließend in die Straße Eichsfeld. In der Parkanlage über dem Weimarer Tunnel konnte die Verfolgung jedoch nicht mehr fortgesetzt werden und der Motorradfahrer flüchtete in unbekannte Richtung.
Gefälschtes Nummernschild?
Da das angebrachte Kennzeichen nicht dem Motorrad zugeordnet werden konnte, werde gegen den Fahrer neben dem verbotenen Kraftfahrzeugrennen auch wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren ohne Zulassung ermittelt, schreiben die Beamten."Wer Hinweise zum Fahrer, dem Motorrad oder zum Verlauf der Fahrt machen kann, wird gebeten, sich bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661-105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de zu wenden", heißt es abschließend. (mmb) +++