Neues Projekt
Starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit: Eiterfeld startet FamilienNETZwerk
Foto: Gemeinde Eiterfeld
13.06.2025 / EITERFELD -
Wo gute Ideen auf starke Partnerschaften treffen, entsteht mehr als ein neues Projekt – es wächst eine Möglichkeit für mehr Miteinander, für echte Begegnungen und für Gemeinschaft. Mit einem stimmungsvollen Auftakt wurde in der Marktgemeinde Eiterfeld das FamilienNETZwerk Kolping offiziell gestartet.
Das Amtsgerichtgebäude war gefüllt, als Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche Ehrenamt und sozialen Einrichtungen zusammenkamen, um den Start dieses neuen Netzwerks zu feiern – und so gemeinsam ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit und gelebte Gemeinschaft zu setzen.
Zum Auftakt begrüßte Bürgermeisterin Dana Hauke die Gäste und unterstrich die zentrale Rolle des Netzwerks für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde. Was Bürgermeisterin Hauke besonders freut, ist das gemeinsame Gefühl, das in diesem Projekt spürbar wird: Dass wir in unserer Marktgemeinde nicht nebeneinander her leben, sondern miteinander gestalten wollen. Das Land Hessen fördert das FamilienNETZwerk finanziell. Familienfreundliche Strukturen, verlässliche Ansprechpartner und Möglichkeiten für echte Begegnung seien heute wichtiger denn je – gerade in ländlichen Regionen.
Brigitte Kram. 1. Vorsitzende des Trägers Kolpingwerk Diözesanverband Fulda e.V. ordnete das Projekt in den verbandlichen Kontext ein: Die Arbeit mit Familien, das lebenslange Lernen und der Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt seien Kernanliegen von Kolping – das FamilienNETZwerk sei damit eine nahezu logische Weiterentwicklung für das Engagement des Verbandes. Gerade angesichts zunehmender Einsamkeit, wachsender Unsicherheit und fehlender Teilhabeangebote seien neue Strukturen der Begegnung unerlässlich. Die Voraussetzungen in Eiterfeld seien besonders günstig: Drei aktive Kolpingsfamilien Eiterfeld, Großentaft und Ufhausen und zahlreichen Kooperationspartner ideal.
Ein weiteres konkretes Angebot wurde ebenfalls vorgestellt: Die "Offene-Ohren-Zeit" richtet sich an Menschen, die jemanden zum Zuhören brauchen – vertraulich, anonym und kostenfrei. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch, digital oder einmal wöchentlich vor Ort möglich. Im Bedarfsfall werde an passende Fachstellen weitervermittelt.
Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt zeigte, dass ‘Familien stärken‘ auch auf Kreisebene einen hohen Stellenwert hat. Bei der Übergabe der Anschubfinanzierung durch den Landkreis betonte er, wie wichtig Beziehungen für ein Leben darstellen und dass das FamilienNETZwerk einen substantiellen Beitrag zur Förderung von Familien in der Region leiste und Kolping ein verlässlicher Partner für den Landkreis darstelle.
Nach dem offiziellen Teil tauschten sich Gäste, Mitwirkende und Kooperationspartner bei kleinen Snacks und Getränken angeregt aus. Das starke Interesse und die lebendige Atmosphäre machten deutlich: Das FamilienNETZwerk steht für ein Miteinander, für echte Begegnungen und für Gemeinschaft. (mp/pm) +++