Abbau soll schnell und zielgerichtet sein
Wirtschaftsinitiative Mittelstand startet die Initiative Bürokratieabbau
Foto: Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e. V.
29.05.2025 / REGION MKK -
Austausch über Lösungsansätze zur Vereinfachung des Bürokratiealltags für Mittelständler - diese Gelegenheit nutzen die Mitglieder der Wirtschaftsinitiative. Mit dabei: der Leiter der Stabstelle Entbürokratisierung der hessischen Staatskanzlei.
Alle reden über Bürokratieabbau. Aber reden allein genügt nicht. Daher startet die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig e.V. die Initiative: "Bürokratieabbau – Wege zu mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit". Die Stimmung und die Wettbewerbsfähigkeit in der Wirtschaft hängen besonders vom Abbau der zunehmenden Bürokratisierung und Regulierung durch den Staat ab. Dies trifft besonders auf den Mittelstand zu.
"Wie und wo Bürokratie schnell und zielgerichtet abgebaut werden kann"
Um die Initiative voranzubringen, trafen sich Vertreter der Wirtschaftsinitiative in einem ersten Schritt mit Dr. Tobias Miethaner, dem Leiter der Stabstelle Entbürokratisierung der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden. Das Treffen fand am 22. Mai in einem kleinen Kreis von Teilnehmern bestehend aus der Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer, Michael Graf als Vertreter des Vorstands sowie weiteren Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsinitiative bei WI-Mitglied Jörn und Natasha Rohde der Schutzgasöfen GmbH in Hanau statt. Ebenfalls eingeladen waren Norman Kegler von der Wirtschaftsförderung Main-Kinzig-Kreis und Andreas Kunz von der Wirtschaftsförderung Hanau.Ziel des Treffens war der Austausch darüber, wie und wo Bürokratie schnell und zielgerichtet abgebaut werden kann. Dr. Miethaner verwies auf konkrete Strategien und Maßnahmen, mit denen bürokratische Prozesse vereinfacht und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region nachhaltig gestärkt werden sollen. Er stellte u.a. den "Bürokratiemelder" sowie die Arbeit seiner Abteilung vor, die dem neu eingesetzten hessischen Entbürokratisierungsminister Manfred Pentz zugeordnet ist. Dabei wurden auch Praxisbeispiele aus dem Kreis der teilnehmenden Mitgliedsunternehmen diskutiert, die den alltäglichen Aufwand im Umgang mit Behörden und Regularien anschaulich machten.
Symbolbild: pixabay